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13.12.2005 – 07:50

Statistisches Bundesamt

3,3% weniger Beschäftigte im Handwerk Ende September 2005

    Wiesbaden (ots)

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes waren Ende September 2005 im zulassungspflichtigen Handwerk 3,3% weniger Personen tätig als Ende September 2004. Zugleich gingen die Umsätze der selbstständigen Handwerksunternehmen in diesen Gewerben im dritten Quartal 2005 um 0,3% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal zurück.   Weniger Beschäftigte gab es in allen sieben Gewerbegruppen des zulassungspflichtigen Handwerks. Am stärksten vom Personalabbau betroffen war das Bauhauptgewerbe: Hier waren Ende September dieses Jahres 5,4% weniger Personen beschäftigt als ein Jahr zuvor. Im Nahrungsmittelgewerbe wurde mit einem Minus von 0,5% der geringste Beschäftigtenrückgang beobachtet.   Der Umsatz war in fünf der sieben Gewerbegruppen im 3. Quartal 2005 niedriger als im entsprechenden Vorjahresquartal. Den stärksten Umsatzrückgang gab es mit 2,5% im Bauhauptgewerbe. Ein Umsatzplus in Höhe von 1,3% erzielte das Kraftfahrzeuggewerbe, der Umsatz im Ausbaugewerbe stagnierte.  


                            Beschäftigte und Umsatz im
          zulassungspflichtigen Handwerk nach Gewerbegruppen


                                                                    Veränderung
                                                                 3. Quartal 2005
         Gewerbegruppe                                        gegenüber
                                                                 3. Quartal 2004
                                                                            in %
                                                            Beschäftigte        Umsatz


Zulassungspflichtiges
Handwerk insgesamt                                    - 3,3                – 0,3
  davon:
      Bauhauptgewerbe                                  - 5,4                - 2,5
      Ausbaugewerbe                                      - 4,8                - 0,0
      Handwerke für den gewerblichen
        Bedarf                                                - 3,4                – 0,9
      Kraftfahrzeuggewerbe                          - 1,5                + 1,3
      Nahrungsmittelgewerbe                         - 0,5                – 0,2
      Gesundheitsgewerbe                              – 2,2                – 2,0
      Friseurgewerbe                                    - 1,8                - 0,2

Weitere Auskünfte gibt: Michael Ziebach, Telefon: (0611) 75-2811, E-Mail: handwerksbericht@destatis.de

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