PRESSEPORTAL Presseportal Logo
Alle Storys
Folgen
Keine Story von Statistisches Bundesamt mehr verpassen.

11.06.2002 – 08:00

Statistisches Bundesamt

SPERRFRISTMELDUNG: Freigabe , 11.06.2002, 08:00 Uhr
Deutsche Ausfuhren im April 2002 um 5,7 % zum Vorjahr gestiegen

Wiesbaden (ots)

ACHTUNG SPERRFRISTMELDUNG: Freigabe , 11.06.2002, 08:00 Uhr
Wie das Statistische Bundesamt anhand
vorläufiger Ergebnisse  mitteilt, wurden im April 2002 von 
Deutschland Waren im Wert von 55,8  Mrd. Euro ausgeführt und Waren 
im Wert von 46,4 Mrd. Euro eingeführt.  Die deutschen Ausfuhren 
lagen damit im April 2002 um 5,7 % höher und  die Einfuhren um 0,5 % 
niedriger als im April 2001. Kalender- und  saisonbereinigt haben 
die Ausfuhren gegenüber März 2002 um 2,1 % und  die Einfuhren um 4,8 
% zugenommen.
Die Außenhandelsbilanz schloss im April 2002 mit einem Überschuss 
von  9,3 Mrd. Euro ab. Im April 2001 hatte der Saldo in der  
Außenhandelsbilanz + 6,0 Mrd. Euro betragen.
Unter Berücksichtigung der Salden für Ergänzungen zum Warenverkehr 
(-  0,5 Mrd. Euro), Dienstleistungen (- 2,8 Mrd. Euro), Erwerbs- und 
 Vermögenseinkommen (+ 0,2 Mrd. Euro) sowie laufende Übertragungen 
(-  3,0 Mrd. Euro) schloss - nach vorläufigen Berechnungen der 
Deutschen  Bundesbank - die Leistungsbilanz im April 2002 mit einem 
Überschuss  von 3,4 Mrd. Euro ab. Im April 2001 hatte die deutsche  
Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 1,1 Mrd. Euro ausgewiesen.
In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union wurden im April 2002  
Waren im Wert von 31,0 Mrd. Euro versandt und Waren im Wert von 25,4 
 Mrd. Euro von dort bezogen. Gegenüber April 2001 stiegen die  
Versendungen in die EU-Länder um 1,9 % und die Eingänge aus diesen  
Ländern gingen um 3,8 % zurück. In die Länder der Eurozone wurden im 
 April 2002 Waren im Wert von 24,5 Mrd. Euro geliefert und Waren im  
Wert von 20,9 Mrd. Euro aus diesen Ländern bezogen. Gegenüber April  
2001 waren die Versendungen in die Länder der Eurozone um 2,4 % 
höher  und die Eingänge aus diesen Ländern um 2,1 % niedriger. In 
die  EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, wurden im April 
2002  Waren im Wert von 6,5 Mrd. Euro (+ 0,2 %) geliefert und Waren 
im Wert  von 4,6 Mrd. Euro (- 10,7 %) von dort bezogen.
In die Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) wurden  
im April 2002 Waren im Wert von 24,8 Mrd. Euro exportiert und Waren  
im Wert von 21,0 Mrd. Euro aus diesen Ländern importiert. Gegenüber  
April 2001 erhöhten sich die Exporte in die Drittländer um 10,9 % 
und  die Importe von dort um 3,7 %.
Grenzüberschreitende Transaktionen                
                              Mrd. Euro
Januar                           Januar  
  Tatbestand     April     bis         März        April    bis     
                 2002      April       2002         2001    April   
                           2002                              2001
1  Ausfuhr 
   insgesamt      55,8     211,8       54,3        52,7      212,3
2  Einfuhr 
   insgesamt      46,4     170,6       42,6        46,7      184,2
Saldo der
3  Handelsbi-
   lanz (1-2)    + 9,3    + 41,1     + 11,7      + 6,0      + 28,1
4  Dienstlei-
   stungs-
   bilanz        - 2,8    - 13,3      - 3,3      - 2,9      - 15,6
5  Erwerbs- 
   und
   Vermögens-
   einkommen     + 0,2     - 4,2      + 1,7       + 0,9      - 2,7
6  Unentgelt-
   lichen
   Leistungen    - 3,0     - 8,0      - 2,7       - 2,2      - 7,7
7  Ergänzungen 
   zum Waren-
   verkehr       - 0,5     - 1,7      - 0,4       - 0,7      - 2,1
8  Leistungs-
   bilanz
   (3+4+5+6+7)   + 3,4    + 13,9      + 7,0       + 1,1      + 0,1
Differenz in den Summen durch Runden der Zahlen
Ländergruppen
Veränderung gegen   
                               Januar                      Januar   
    Tatbestand       April      bis             April       bis     
                     2002      April            2001       April    
                               2002                        2001     
                        Mrd. Euro                      %
Ausfuhr insgesamt    55,8       211,8          + 5,7      - 0,3
darunter:
  EU-Länder          31,0       117,5          + 1,9      - 2,8     
    Eurozone         24,5        91,7          + 2,4      - 3,9     
    Nicht Eurozone    6,5        25,8          + 0,2      + 1,3     
  Drittländer        24,8        94,3         + 10,9      + 3,1
Einfuhr insgesamt    46,4       170,6          - 0,5      - 7,4
darunter:
  EU-Länder          25,4        94,5          - 3,8      - 6,5     
    Eurozone         20,9        77,8          - 2,1      - 6,0     
    Nicht Eurozone    4,6        16,7         - 10,7      - 8,9     
  Drittländer        21,0        76,1          + 3,7      - 8,4
Weitere Auskünfte erteilt: Hans Seibel,
Telefon: (0611) 75-2475,
E-Mail: albrecht.krockow@destatis.de
ots-Originaltext
Statistisches Bundesamt

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:

Statistisches Bundesamt
Pressestelle
Telefon:(0611) 75-3444
Email:presse@destatis.de

Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Statistisches Bundesamt
Weitere Storys: Statistisches Bundesamt