Fraport-Verkehrszahlen im Juni 2026: Konzern trotz Passagierminus in Frankfurt weiter auf Kurs
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13. Juli 2026
Fraport-Verkehrszahlen im Juni 2026: Konzern trotz Passagierminus in Frankfurt weiter auf Kurs
Im Juni leichter Rückgang auf 5,7 Millionen Fluggäste am Flughafen Frankfurt / Konzern-Gesamtaufkommen wächst im ersten Halbjahr auf 77,7 Millionen Passagiere / Schulte: „Halten an Finanzausblick für 2026 fest“
FRA/ce – Im Juni flogen rund 5,7 Millionen Passagiere über den Flughafen Frankfurt. Das entsprach einem Aufkommensminus von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Europaverkehr legten Destinationen im Süden und Norden zu. Auf der Langstrecke verzeichneten Ziele in Fernost, Afrika und in Lateinamerika Zuwächse. Das Aufkommen aus und in den Nahen Osten erholt sich von Monat zu Monat – lag im Juni aber noch bei Minus 27,0 Prozent.
In den ersten sechs Monaten des Jahres nutzten insgesamt rund 28,9 Millionen Fluggäste den Flughafen Frankfurt – ein Minus von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Den größten Rückgang verzeichneten Destinationen im Nahen Osten: Aufgrund des Ausbruchs des Iran-Kriegs reisten lediglich rund 880.000 Fluggäste in diese Region. Das waren 35 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Dagegen legten besonders stark die Regionen Afrika (+8,0 Prozent auf 1,6 Millionen Passagiere) und Fernost (+6,4 Prozent auf 3,3 Millionen Fluggäste) zu.
Fraport-CEO Dr. Stefan Schulte sagt dazu und ausblickend: "Das erste Halbjahr war von zahlreichen Sonderfaktoren geprägt. Durch Streiks bei der Lufthansa waren knapp 700.000 Passagiere in Frankfurt direkt betroffen. Der Krieg im Iran ging mit großen Flugeinschränkungen und einem Nachfragerückgang in die gesamte Nahost-Region einher. Die damit verbundenen Befürchtungen einer Kerosin-Mangellage und massive Ölpreissteigerungen haben zu einer spürbaren Buchungszurückhaltung geführt und gleichzeitig zu einem teils deutlich reduzierten Angebot der Airlines. All diese Faktoren zusammengenommen dämpfen unsere Passagiererwartung für Frankfurt. Nach einem leichten Minus im ersten Halbjahr erwarten wir für das Gesamtjahr aktuell nur noch ein Passagieraufkommen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Dagegen erwarten wir weiterhin eine überwiegend positive Entwicklung an unseren internationalen Konzernairports – auch wegen besserer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Die zum Jahresanfang gesteckten finanziellen Ziele sehen wir weiter als erreichbar an und halten an unserem Finanzausblick für 2026 fest. Dabei wird sich der leicht schwächere Verkehr in Deutschland dämpfend auf die Ergebnisentwicklung im Gesamtjahr auswirken."
Das Cargo-Volumen wuchs im Berichtsmonat um 2,0 Prozent auf 177.676 Tonnen (1. HJ/26: 1,0 Millionen Tonnen; +1,0 Prozent). Die Zahl der Flugbewegungen sank am Flughafen Frankfurt im Juni auf 39.390 Starts und Landungen. Das entsprach einem Minus von 4,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (1. HJ/26: 210.886; -3,8 Prozent). Zugleich ging die Summe der Höchststartgewichte gegenüber dem Vergleichsmonat um 2,3 Prozent zurück auf rund 2,5 Millionen Tonnen (1. HJ/26: 13,2 Millionen Tonnen; -3,1 Prozent).
International legten auch im Juni die meisten Fraport-Airports zu. Am Flughafen Ljubljana stieg das Aufkommen stark um 12,7 Prozent. Im Berichtsmonat nutzten den slowenischen Flughafen 184.211 Fluggäste. Die brasilianischen Airports in Fortaleza und Porto Alegre verzeichneten mit 1,2 Millionen Passagieren ein Plus von 2,0 Prozent. Am Flughafen im peruanischen Lima nahm das Aufkommen im Berichtsmonat auf rund 2,0 Millionen Fluggäste zu, ein Plus von 0,9 Prozent. Die 14 griechischen Fraport-Flughäfen waren von insgesamt 5,6 Millionen Passagieren gefragt. Das entsprach einem Zuwachs von 4,7 Prozent. Die Twin Star-Airports Burgas und Varna in Bulgarien begrüßten 593.964 Reisende (plus 8,0 Prozent). Das Aufkommen am türkischen Flughafen Antalya sank um 9,6 Prozent auf 4,5 Millionen Fluggäste. Ursächlich hierfür sind das in diesem Jahr hohe touristische Preisniveau in der Region und eine spürbare Buchungszurückhaltung bei Pauschalreisen auf Grund der angespannten geopolitischen Situation im Nahen Osten.
Das Gesamtaufkommen der von Fraport aktiv gemanagten Flughäfen lag im Berichtsmonat bei rund 19,7 Millionen Passagieren und damit mit 1,1 Prozent geringfügig im Minus. Mit Blick auf das erste Halbjahr wuchs das Verkehrsaufkommen im Konzern um 1,0 Prozent auf 77,7 Millionen Fluggäste.
Redaktioneller Hinweis: Im digitalen TrafficSheet können Sie die Fraport-Verkehrszahlen der letzten zehn Jahre abrufen und eigenständig verschiedene Daten vergleichen.
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Christian Engel Unternehmenskommunikation Media Relations Telefon +49 69 690-30713 c.engel2@fraport.de

