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Alle 30 Sekunden stirbt ein Kind an Malaria
Anke Engelke stellt medeor-Spot vor

Alle 30 Sekunden stirbt ein Kind an Malaria / Anke Engelke stellt medeor-Spot vor
Anke Engelke in dem Waisenhaus 'Children's Home Msimbazi' in dar es Salaam, Tansania: "Mit einem Euro kann ein Kind mit Malaria gerettet werden." Weiterer Text über ots und www.presseportal.de - Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/action medeor e.V."

Köln (ots) - Alle 30 Sekunden stirbt ein Kind an Malaria. "Das ist eine Tragödie", sagt Anke Engelke. Deshalb hat sie zusammen mit dem Deutschen Medikamenten-Hilfswerk action medeor einen Malaria-TV-Spot entwickelt und ihn am Freitag in Köln erstmals Journalisten vorgestellt. "Malaria kann verhindert und auch behandelt werden", so Engelke.

Die Schauspielerin engagiert sich seit fünf Jahren für die Hilfsorganisation. "Ich habe in Tansania gesehen, was medeor leistet: Dort werden die Menschen darüber aufgeklärt, wie sie sich vor Malaria schützen können, es werden imprägnierte Moskitonetze verteilt. Kleine Kinder, die mit hohem Fieber in die Gesundheitsstationen kommen können, erwachen dank eines Sirups innerhalb weniger Stunden aus ihrer Apathie. Diese Medikamente werden sogar vor Ort hergestellt und alle Schritte finden dank medeor statt: Vom Ernten der Pflänzchen, aus denen der Wirkstoff gewonnen wird, bis hin zur Pressung der Tablette."

Anke Engelke ist heute davon überzeugt, dass jeder helfen kann. In dem 30-Sekunden-Spot gesteht sie: "Früher habe ich immer abgeschaltet, wenn es um Afrika ging. Afrika ist weit weg und hier bei uns geht es auch nicht allen so gut. Also warum spenden?" Nachdem sie mit medeor vor Ort gewesen ist, hat sich ihre Sichtweise geändert: "Jetzt weiß ich, dass man mit einem Euro Leben retten kann." Denn eine lebensrettende Therapie, so Engelke, kostet nur einen Euro. Und: "action medeor kann mit Ihrem Euro echt was erreichen!" Der Spot kann angeguckt werden unter www.medeor.de .

Nicht nur von prominenter Seite kommt nun Unterstützung im Kampf gegen Malaria. "Auch die Europäische Union hat den Kampf gegen Malaria als wichtig erkannt", führt Bernd Pastors, geschäftsführender Vorstand der action medeor aus, "sie unterstützt die von medeor initiierte europäisch-afrikanische Malariakampagne "Stop Malaria Now" finanziell. Diese Kampagne wird von medeor federführend organisiert und findet sowohl in Deutschland als auch in Italien, Spanien und Polen sowie in Zusammenarbeit mit einer kenianischen Partnerorganisation statt."

Auch hier ist es das Ziel, sowohl das öffentliche Bewusstsein über Malaria zu steigern als auch öffentliche Unterstützung in Europa für gesundheitsbezogene Entwicklungsprobleme in den Ländern des Südens zu mobilisieren. Hilfsorganisationen sollen sich europaweit stärker vernetzen und dadurch ihre Aktivitäten verstärken, gemeinsam Kampagnenmaterialien erstellen und Aufklärungsveranstaltungen organisieren. Highlights im ersten Projektjahr werden die internationale Malaria-Konferenz in Bonn am 20./21. April und das Malaria-Event zum Weltmalariatag in Köln sein.

"Wir sind sehr froh, dass Malaria als Bedrohung für die menschliche und wirtschaftliche Entwicklung in Entwicklungsländern nun europaweit stärker ins öffentlich Bewusstsein gerückt wird", so Pastors. "Und wir hoffen, dass viele Menschen hier unseren neuen Spot sehen und wir für unsere Arbeit noch mehr Unterstützung bekommen." Für medeor sind keine Kosten für die Herstellung des Spots angefallen. Dafür bedankt sich medeor bei den Produktionsfirmen x-tension und brainpool TV sowie bei allen Helfern.

action medeor: Das Deutsche Medikamenten-Hilfswerk mit Stammsitz in Tönisvorst bei Krefeld trägt dafür Sorge, dass die lebenswichtigen Medikamente die Betroffenen auch in entlegenen Regionen der Entwicklungsländer tatsächlich erreichen und sie das bekommen, was konkret gebraucht wird: neben Medikamenten auch medizinisch notwendige Ausrüstung wie Verbandsstoffe oder diagnostische Geräte. Weil die Medikamente nur zehn Prozent des Apothekenpreises kosten, reichen schon kleine Spenden für wertvolle Hilfe. Jedes Jahr sterben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation zwischen einer und drei Millionen Menschen an Malaria, davon über 90 Prozent im südlichen Afrika. Wenn mehr Geld für effektive Medikamente bereit gestellt würde, könnte der Tod von Millionen Menschen an dieser behandelbaren Infektion verhindert werden.

Was tut action medeor: 1. action medeor sichert den Zugang zu unentbehrlichen Medikamenten. 2. action medeor leistet Not- und Katastrophenhilfe. 3. action medeor kämpft gegen HIV/Aids, Malaria und Tuberkulose. 4. action medeor hilft lokalen Partnern beim Aufbau von Basisgesundheitsdiensten. 5. action medeor bietet pharmazeutische Fachberatung. 6. action medeor leistet entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Malaria-Kampagne wird unter Leitung der medeor-Projektkoordinatorin Antje Mangelsdorf von Köln aus in der neuen Zweigniederlassung der action medeor in der Gertrudenstr. 9 in 50667 Köln koordiniert.

Pressekontakt:

Susanne Haacker
Pressesprecherin

action medeor e.V.
Deutsches Medikamenten-Hilfswerk
St. Töniser Str. 21, 47918 Tönisvorst
Tel.: 02156 / 97 88 -78
mobil: 0173 / 51 52 091
e-mail: Susanne.Haacker@medeor.org

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