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Neuromarketing kann psychosoziale Entwicklung der Kinder gefährden

    Osterode (ots) - Wer den Einsatz der bildgebenden Verfahren wie PET oder MRT bislang aus der Medizin kannte, sieht sich mittlerweile eines Besseren belehrt. Viele Unternehmen wollen wissen, wie das Gehirn des Konsumenten auf Werbebotschaften und Produkte reagiert - und scheuen dazu keine Mühen. Neuromarketing heißt das neue Zauberwort, bei der die Konzerne auf das Know-how von Hirnforschern setzen. Der Clou: Durch Messung der Blutströmungen im Gehirn der Konsumenten erkennen die Forscher, welche Hirnregionen bei visuellen oder geschmacklichen Reizen reagieren. Entscheidend für die Akzeptanz eines Produktes durch unser Gehirn ist nämlich, ob die entsprechenden emotionalen Zentren auf die auferlegten Reize positiv reagieren.

    Einfacher ausgedrückt: Das Gehirn muss auf die angebotene Ware mit einem Gefühl der Belohnung antworten. Hinzu kommt eine weitere Finesse unseres Gehirns. Das Gefühl des eigenen Ich, unsere Selbstidentifizierung also, wird vom sogenannten medialen prefrontalen Cortex bestimmt. Bei Testpersonen, die sich während einer Magnetresonanztomographie (fMRT) verschiedene Markenprodukte ansehen mussten, zeigte sich in eben dieser Hirngegend eine erhöhte Blutströmung - aber nur dann, wenn sich die Probanden mit dem Produkt identifizierten. Wie das Fachmagazin LifeGen.de in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, nimmt sich das im S.Fischer erschienene Sachbuch "KonsumKids - Wie Marken unseren Kindern den Kopf verdrehen" nun der Thematik an.

    Den gesamten Text bei LifeGen.de finden Sie an dieser Stelle: www.lifegen.de/newsip/shownews.php4?getnews=2006-05-02-4409&pc=s02

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