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Rheinische Post: RWE ist reif für eine Übernahme

Düsseldorf (ots)

Von Thomas Reisener
Da kann RWE noch so beteuern, von einer Übernahme durch Franzosen 
nichts zu wissen - der Kapitalmarkt glaubt den Essenern nicht. Er hat
Grund dazu, denn RWE ist derzeit ein Übernahme-Kandidat wie aus dem 
Bilderbuch. Um den Investoren ein lupenreines Kerngeschäft zu 
präsentieren, haben die Essener inzwischen alles verkauft, was nicht 
Energieversorgung heißt. Den Baukonzern Hochtief und die Heidelberger
Druckmaschinen ebenso wie die Umweltsparte und den milliardenschweren
britischen Wasserversorger Thames Water. Das Ergebnis ist ein 
schlanker Konzern, der sich vergleichsweise leicht integrieren ließe.
Zumal die Verkäufe RWE nicht nur schuldenfrei gemacht haben, sondern 
auch noch für runde fünf Milliarden Euro Cash gesorgt haben. Allein 
damit ließe sich ein Teil der Übernahme finanzieren. RWE selbst weiß 
derzeit jedenfalls nicht so recht wohin mit all dem Geld. Die 
Investoren vermissen eine plausible Wachstums-Story. Es wäre nicht 
das erste Mal, dass in einer solchen Situation der Markt am 
Management vorbei per Übernahme über die Zukunft eines Unternehmens 
entscheidet. Außerdem die Führungskrise: Der Aufsichtsrat will den 
alten Chef nicht mehr, aber der neue kommt erst Anfang nächsten 
Jahres. Alles in allem schlechte Voraussetzungen für eine 
Abwehr-Schlacht.

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