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04.01.2007 – 20:41

Rheinische Post

Rheinische Post: Betonköpfe in NRW am Werk

Düsseldorf (ots)

Von Detlev Hüwel
Man wundert sich, wofür der Staat in angeblich ach so 
finanzknappen Zeiten noch Steuergeld ausgeben kann. Ist der Austausch
von Leitplanken, wie er beispielsweise derzeit auf einem relativ 
geraden Abschnitt der Autobahn 52 nahe des Kaarster Kreuzes erfolgt, 
wirklich vorrangig, obwohl das Teilstück nach Expertenmeinung nicht 
als Unfallschwerpunkt eingestuft werden kann? Oder sollte auch an 
Rhein und Ruhr nicht besser mit Nachdruck die Schließung von Lücken 
betrieben werden, um den Verkehrfluss zu erleichtern?
Zwar ist der Bund für die Autobahnen und deren Ausgestaltung 
zuständig, doch NRW kann Prioritäten festlegen, wo und wie etwa das 
Leitplankensystem aussehen soll. Der zuständige Landesbetrieb 
Straßenbau hat sich offenbar sehr stark, wenn auch nicht 
ausschließlich für Mittel-Leitplanken aus Beton entschieden. Ob das 
ein weiser Entschluss ist, steht dahin. Experten konfrontieren die 
"Betonköpfe" jedenfalls mit schweren Bedenken, die ernst genommen 
werden müssten.
Beim Leitplanken-Streit geht es allerdings nicht nur um 
Sicherheitsfragen, sondern auch um eine Menge Geld. Die Betonbranche 
versucht massiv, in die Stahldomäne einzubrechen; beide wehren sich 
mit Argumenten - und einer knallharten Lobby. Noch ist nicht 
abzusehen, wer auf der Strecke bleibt.

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