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09.10.2006 – 20:46

Rheinische Post

Rheinische Post: Gipfel ohne Energie

    Düsseldorf (ots)

Von Martin Kessler

    Um hochtrabende Titel ist die Politik nie verlegen, wenn es darum geht, lediglich einen gepflegten Meinungsaustausch zu führen. So war es auch wieder beim so genannten Energiegipfel im Kanzleramt, bei dem sich die Top-Politiker der Koalition mit den Chefs der Energiewirtschaft trafen. Solche Runden dienen der Klärung von Meinungen, bringen aber selten konkrete Ergebnisse hervor. Das sollte man von ihnen auch nicht erwarten, auch wenn der Titel Energiegipfel mehr verspricht. Gleichwohl steht die Koalition in der Pflicht, endlich ein Energiekonzept für Deutschland vorzulegen. Die neue Energieknappheit, ausgelöst durch das rasante Wachstum in Asien und anderen Teilen der Welt, könnte sonst auf mittlere Sicht zum ernsten Wirtschaftsproblem werden. Offenbar hat sich nochnicht bis Berlin herumgesprochen, dass sich die Akzente der globalen Wirtschaft verlagern  weg von der vorherrschenden Automobil- oder Elektronikindustrie hin zu den großen Energiekonzernen. Die Regierung muss endlich klären, welche Zukunft die Kernkraft hat, wie sie den Wettbewerb auf den Strom- und Gasmärkten sichert und die Abhängigkeit von wenigen Energielieferanten verringert. Sonst verliert sie endgültig den Anschluss.

Rückfragen bitte an:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303

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    Um hochtrabende Titel ist die Politik nie verlegen, wenn es darum geht, lediglich einen gepflegten Meinungsaustausch zu führen. So war es auch wieder beim so genannten Energiegipfel im Kanzleramt, bei dem sich die Top-Politiker der Koalition mit den Chefs der Energiewirtschaft trafen. Solche Runden dienen der Klärung von Meinungen, bringen aber selten konkrete Ergebnisse hervor. Das sollte man von ihnen auch nicht erwarten, auch wenn der Titel Energiegipfel mehr verspricht. Gleichwohl steht die Koalition in der Pflicht, endlich ein Energiekonzept für Deutschland vorzulegen. Die neue Energieknappheit, ausgelöst durch das rasante Wachstum in Asien und anderen Teilen der Welt, könnte sonst auf mittlere Sicht zum ernsten Wirtschaftsproblem werden. Offenbar hat sich nochnicht bis Berlin herumgesprochen, dass sich die Akzente der globalen Wirtschaft verlagern  weg von der vorherrschenden Automobil- oder Elektronikindustrie hin zu den großen Energiekonzernen. Die Regierung muss endlich klären, welche Zukunft die Kernkraft hat, wie sie den Wettbewerb auf den Strom- und Gasmärkten sichert und die Abhängigkeit von wenigen Energielieferanten verringert. Sonst verliert sie endgültig den Anschluss.

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