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Rheinische Post: Österreichischer Minister kritisiert Merkels Vorstoß zur Flüchtlingsverteilung

Düsseldorf (ots) - Der österreichische Bildungsminister Heinz Faßmann hat sich gegen eine Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU anhand von Quoten ausgesprochen. Er habe diese Idee immer schon für "unglaublich weltfremd und technokratisch" gehalten, sagte Faßmann der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). "Das kann doch nicht funktionieren: Dass man Flüchtlinge gegen ihren Willen in einen Bus setzt und in ein anderes Land karrt, wo sie bleiben sollen. Ich glaube nicht, dass man das erzwingen kann, und ich bin sehr erstaunt, dass Frau Merkel trotzdem weiter darauf beharrt und deswegen offenbar einige EU-Länder finanziell unter Druck setzen will", erklärte der parteilose Faßmann, der sich vor seiner Berufung ins Kabinett von Bundeskanzler Sebastian Kurz international einen Namen als wissenschaftlicher Experte für Integrations- und Migrationsfragen gemacht hatte.

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