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Rheinische Post: RWE-Aufsichtsrat will Gehälter für Vorstände kürzen

Düsseldorf (ots) - Der Aufsichtsrat des angeschlagenen RWE-Konzerns will die Vorstands-Vergütung senken, damit RWE-Chef Peter Terium und seine drei Kollegen beim harten Sparkurs mit gutem Beispiel vorangehen. Die Aufsichtsräte wollen auf ihrer Sitzung am heutigen Donnerstag über die Senkung der Millionen-Boni und der Zahl der Options-Papiere beraten, berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Donnerstagausgabe)unter Berufung auf Kreise des Gremiums.

Nachdem RWE den leitenden Angestellten eine Nullrunde verordnet hatte, forderte Verdi-Konzernbetreuer Hans Peter Lafos den Vorstand auf, nachzuziehen. "Jetzt sind die Vorstände am Zug", sagte Lafos der Zeitung. Als Beispiel empfahl er die Commerzbank: "Dort waren die Jahresvergütungen in der Bankenkrise auf 500.000 Euro pro Vorstand eingefroren."

Zugleich will der Aufsichtsrat heute die mittelfristige Finanzplanung für 2014 bis 2016 diskutieren. Danach erwartet RWE, dass die Ergebnisse der Stromerzeugung weiter einbrechen. Der Vorstand werde nur mit Mühe verhindern können, dass die Kraftwerks-Sparte tiefrot wird, hieß es.

RWE-Sprecher Volker Heck wollte sich zu Aufsichtsrats-Angelegenheiten nicht äußern.

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