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Rheinische Post: SPD-Fraktionsvize Kelber kritisiert Sarrazins Äußerungen als "Schmarrn"
Umwelt-Staatssekretär Müller will Sonderkredite für Energiespargeräte

Düsseldorf (ots)

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende
Ulrich Kelber hat die Äußerungen des Berliner Finanzsenators Thilo 
Sarrazin (SPD) in der Energiepreisdebatte kritisiert. "Das ist doch 
Schmarrn. Wer Kleinkinder hat oder etwas empfindlicher ist, kann die 
Temperatur im Badezimmer ja nicht auf 15 Grad herunterdrehen", sagte 
Kelber der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" 
(Mittwochausgabe). Sarrazin hatte in derselben Zeitung den Menschen 
geraten, Energie zu sparen, indem sie die Zimmertemperatur auf 15 bis
16 Grad zurückdrehen und "dicke Pullover" anziehen. Kelber plädierte 
dagegen für Energiepakete und Sozialtarife. "Ich kann mir vorstellen,
dass die ersten 500 Kilowattstunden Strom für Geringverdiener ein 
Viertel niedriger als der Durchschnittspreis in dem Tarif angeboten 
werden müssen", so Kelber. Außerdem könnte der Staat zusammen mit 
Verbraucherschutzverbänden kostenlose Energieberatungen und 
Energiesparpakete anbieten. Darin könnten etwa Energiesparbirnen und 
Standby-Stromleisten enthalten sein. Bundesweit sollten die 
Energieversorger zudem in einer Art "Mini-Contracting" die 
Anschaffungen energiesparender Haushaltsgeräte ihrer Kunden 
bezuschussen. Umwelt-Staatssekretär Michael Müller wandte sich 
ebenfalls gegen den Berliner SPD-Finanzsenator. "Sarrazins Sprüche 
sind flott, aber wenig hilfreich", so Müller in der "Rheinischen 
Post" (Mittwochausgabe).  Müller schlug vor, Bedürftigen und 
Niedrigverdienern Sonderkredite für Energiespargeräte anzubieten. 
"Wir müssen Energieffizienz attraktiv machen, etwa mit Sonderkrediten
für Energiespargeräte", sagte Müller. Eine Änderung der 
Verhaltensweisen könnte 50 Prozent des Energieumsatzes in Deutschland
einsparen", glaubt Müller. Der Ausbau der alternativen Energien sei 
unverzichtbar.

Pressekontakt:

Rheinische Post
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Telefon: (0211) 505-2303

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