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Weser-Kurier: Zum Bremer Klinikverbund Gesundheit Nord schreibt Wigbert Gerling:

Bremen (ots) - Änderungen in der Bundesgesetzgebung, Finanznot in den Kommunen, Überbleibsel aus Behördenstrukturen, medizinische Herausforderungen mit hartnäckigen Keimen - bei den Problemen, mit denen Krankenhäuser zu kämpfen haben, herrscht überall kein Mangel. Und wenn dann noch, wie in Bremen, eine zerfledderte Unternehmensstruktur mit vier Standorten hinzukommt, die sich viele Jahre beinhart bekämpft haben, wird es richtig heikel - von Problemen, die ein 300-Millionen-Euro-Neubau mit sich bringt, ganz zu schweigen. Die Führung des kommunalen Klinikverbunds Geno hat gut zu tun, um die Probleme beherrschbar zu halten. Das Fundament im Management ist eigens gestärkt worden: Am 1. März wurde die Geschäftsführung auf vier Personen erweitert. Albert Schuster zog als Geschäftsführer unter anderem für Personal in die Geno-Leitung ein. Man hörte von Anfang an viel Gutes über ihn, aber gerade auf seinem Feld werden von ihm nun auch positive Nachrichten erwartet. Denn der Abbau des Verwaltungspersonals auf ein Niveau, das bundesweit bei kommunalen Häusern üblich ist, muss erst noch gelingen. Das gehört zur Beweislast: Es muss sich nun zügig zeigen, dass die Fusion der vier kommunalen Kliniken vor einigen Monaten die vielen Kämpfe in früheren Jahren wert war.

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