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Weser-Kurier: Über die OHB-Zahlen schreibt Peter Hanuschke:

Bremen (ots) - Jetzt müssten auch die letzten Zweifler beruhigt sein: Der Hauptsitz der OHB-Gruppe bleibt Bremen. Das hat der Vorstandsvorsitzende Marco Fuchs erneut betont. Befürchtungen, dass sich daran etwas ändern könnte, kamen auf, als bekannt wurde, dass die Konzerntöchter OHB System AG und die Erwin Kayser-Threde GmbH fusionieren. Beide haben ihren Sitz in München und für das neue Unternehmen, das unter dem Namen OHB System AG firmiert, entsteht ein Gebäudekomplex unweit von München in Oberpfaffenhofen. Und Oberpfaffenhofen ist nicht irgendein Ort für die deutsche Raumfahrt. Im Gegenteil: Dort ist unter anderem eine Zweigstelle des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt angesiedelt - neben Köln der zweitgrößte DLR-Standort. Umso besser für Bremen, dass OHB bremisch bleibt. Und das sicherlich nicht nur aus Heimatgefühlen und Verbundenheit zum SV Werder Bremen, wo Marco Fuchs seit ein paar Wochen dem Aufsichtsrat angehört. Denn gerade in der Luft- und Raumfahrt spielt Bremen nicht nur in der ersten Liga mit, sondern führt sie sogar an. Und in Europa wäre der Standort, an dem rund 12000 Beschäftigte im Bereich Luft- und Raumfahrt in über 140 Unternehmen und Instituten tätig sind, ebenfalls Spitze. Das macht einen Wechsel nach Bayern gänzlich überflüssig.

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