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Weser-Kurier: Kommentar von Peter Hanuschke zum Ergebnis des Bremer City Airports

Bremen (ots) - Der City Airport Bremen hat nicht nur ein neues Rekordergebnis hingelegt, sondern er gehört zu den ganz wenigen deutschen Flughäfen, die ohne Subventionen auskommen. Das ist nicht nur für den Steuerzahler gut, sondern auch für die Existenz des City Airports schlechthin: Denn ab 2024 - so hat es die EU-Kommission beschlossen - ist ohnehin Schluss mit diesen Beihilfen für Regionalflughäfen in Europa: Danach müssen sich die Standorte selbst tragen. Davon sind viele andere kleine und mittelgroße Flughäfen weit entfernt. Für den Bremer City Airport stehen die Chancen gut, subventionsfrei zu bleiben: Denn im Unterschied zu einigen anderen Flughäfen setzt der City Airport gleich auf drei Marktsäulen: Das Liniengeschäft über die acht großen Drehkreuze, das Low-Cost-Geschäft mit Ryanair und die Touristik. Und dass sich Ryanair, wie es an anderen Standorten schon vorgekommen ist, quasi über Nacht aus Bremen verabschiedet, ist eher unwahrscheinlich: Beide Seiten profitieren seit acht Jahren voneinander, und Ryanair-Chef Michael O'Leary hat sich gerade klar zum Standort bekannt sowie in Aussicht gestellt, weitere Flugzeuge in Bremen zu stationieren - vorausgesetzt, es gibt Platz für ein weiteres Terminal. Das weiter zu verfolgen, könnte interessant sein. Doch trotzdem sollte der City Airport auch weiterhin auf einen guten Mix setzen.

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