Endokrine Orbitopathie (EO): Sichtbare Veränderungen, unsichtbare Belastungen
München (ots)
"Endokrine Orbitopathie soll nur ein Kapitel meiner Geschichte sein, nicht das ganze Buch"[1]
Neue, kostenfreie Motivationsbroschüre mit Informationen, Tipps und persönlichen Erfahrungsberichten
Austausch, Unterstützung und individuelle Behandlung können die Lebensqualität von Patient:innen verbessern[2]
Eine Diagnose, die viele zunächst verunsichert: Endokrine Orbitopathie ist eine seltene Autoimmunerkrankung, die die Augenhöhle betrifft und sowohl sichtbare als auch unsichtbare Beschwerden verursachen kann.[3] Veränderungen im Aussehen, Sehstörungen oder Schmerzen - all das kann den Alltag der Erkrankten erheblich beeinflussen.[4,5] Weltweit leben Menschen mit endokriner Orbitopathie - jede und jeder mit einer eigenen Geschichte. Diese Vielfalt an Erfahrungen kann anderen Betroffenen helfen, neue Ansätze zu entdecken und Hoffnung zu schöpfen. Die Botschaft: Betroffene sind nicht allein und es gibt Wege zurück zu Lebensqualität und zu Zuversicht. Unterstützung bietet jetzt eine neue Motivationsbroschüre des Biotechnologieunternehmens Amgen, die medizinische Informationen, praktische Alltagstipps und persönliche Erfahrungsberichte bündelt und Betroffenen Orientierung gibt.[1]
Unsichtbare Belastung - sichtbare Stärke
Endokrine Orbitopathie tritt häufig im Zusammenhang mit Schilddrüsenerkrankungen auf und kann dazu führen, dass sich die Augen sichtbar verändern, etwa durch Hervortreten der Augäpfel oder einen starren Blick. Neben diesen äußerlichen Veränderungen leiden viele Patient:innen unter Symptomen wie Doppelbildern, Lichtempfindlichkeit, trockenen Augen oder Druckgefühl.[3] Alltägliche Tätigkeiten wie Lesen, Arbeiten oder Autofahren können dadurch eingeschränkt sein. Neben den körperlichen Beschwerden ist die psychische Belastung oft groß. Betroffene berichten von Unsicherheit im sozialen Umfeld, Rückzug und einem geschwächten Selbstwertgefühl.[2,4,5] Gleichzeitig zeigen persönliche Geschichten, wie viel Kraft und Anpassungsfähigkeit in den Betroffenen steckt.
So beschreibt Marian aus Australien, wie sie lernte, mit den Veränderungen umzugehen: Die Erkrankung habe sie zwar vor große Herausforderungen gestellt, ihr aber auch Resilienz und Dankbarkeit vermittelt. "Endokrine Orbitopathie soll nur ein Kapitel meiner Geschichte sein, nicht das ganze Buch", sagt sie. Auch Pilar aus Spanien schöpft neue Hoffnung durch ihre Behandlung und den Austausch mit anderen Betroffenen. Monika aus Österreich ermutigt dazu, offen mit der Erkrankung umzugehen und die eigenen Bedürfnisse stärker in den Fokus zu rücken. Und Carina aus Deutschland betont, wie wichtig spezialisierte medizinische Unterstützung für den persönlichen Krankheitsverlauf sein kann.[1]
Den Alltag meistern - die Lebensqualität erhalten
Die gute Nachricht: Es gibt Möglichkeiten, Beschwerden zu lindern, neue Kraft und Motivation zu schöpfen und den Alltag den neuen Bedingungen anzupassen. Schon einfache Maßnahmen können helfen - etwa das Tragen einer Sonnenbrille bei Lichtempfindlichkeit, die Nutzung von Tränenersatzmitteln oder kleine Anpassungen im Wohnumfeld.[6] Auch Stressreduktion und Rauchverzicht spielen eine wichtige Rolle für den Krankheitsverlauf.[2-7] Darüber hinaus kann der Austausch mit anderen Betroffenen eine wertvolle Unterstützung sein. Erfahrungen teilen, Lösungen entdecken und sich gegenseitig Mut machen - all das trägt dazu bei, die Erkrankung besser zu bewältigen.[2,6]
Mut machen und Perspektiven zeigen
Die neue Motivationsbroschüre greift genau diese Aspekte auf. Sie vereint medizinische Informationen, praktische Alltagstipps und persönliche Erfahrungsberichte aus verschiedenen Ländern. Ziel ist es, Menschen mit endokriner Orbitopathie zu stärken, ihnen Orientierung zu geben und neue Perspektiven zu eröffnen. Denn auch wenn die Diagnose zunächst viele Fragen aufwirft, zeigt sich: Mit der richtigen Unterstützung, individueller Behandlung und einem positiven Blick nach vorn können Betroffene ihren eigenen Weg finden - und ein erfülltes Leben führen. Die Broschüre kann kostenlos - und umweltfreundlich - im Internet heruntergeladen werden unter https://patienten.amgen.de/service/seltene-erkrankungen/.[7]
Wie gehen andere mit der Erkrankung um?
Auch auf der Webseite Ich & EO (www.ich-und-eo.de)[8] geben Betroffene im Video oder in Magazinbeiträgen der EO ein Gesicht - und berichten über ihren Weg bis zur Diagnose und wie sie ihren Alltag mit der Erkrankung meistern. Weitere praktische Tipps ergänzen diese Erfahrungsberichte. Darüber hinaus informiert die Webseite über die Entstehung, die Symptome, den Krankheitsverlauf und die Diagnose der EO. Da endokrine Orbitopathie bei bis zu 40 % der Menschen mit Morbus Basedow auftreten kann[9], ist dieser Schilddrüsenerkrankung ein eigener Bereich auf der Webseite gewidmet.
Über Amgen
Amgen ist ein global führendes unabhängiges Biotechnologie-Unternehmen, das seit über 45 Jahren besteht und heute mit etwa 28.000 Mitarbeitenden in fast 100 Ländern vertreten ist. In Deutschland arbeiten wir an zwei Standorten mit rund 680 Mitarbeitenden jeden Tag daran, Patient:innen zu helfen. Durch die Kombination modernster Biologie und Technologie erreichen wir mit unseren Arzneimitteln Millionen von Menschen mit schweren und teils seltenen Erkrankungen. Wir entwickeln eine breit angelegte Pipeline und ein differenziertes Portfolio therapeutischer Wirkstoffe weiter, die in der Nephrologie, Kardiologie, Hämatologie, Onkologie, Knochengesundheit und bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen eingesetzt werden. Neben Originalpräparaten entwickeln und produzieren wir auch Biosimilars.
Halten Sie sich zu aktuellen Themen rund um Biotechnologie informiert - Besuchen Sie dafür gerne unsere Webseite www.amgen.de oder folgen Sie Amgen Deutschland auf LinkedIn.
Refererenzen:
- Amgen Inc. Diagnose endokrine Orbitopathie. München; 2026. Im Internet: https://ots.de/SOZsVK (letzer Aufruf: 23.3.2026)
- Global Healthy Living Foundation (GHLF) Australia. Thyroid Eye Disease. Living with Thyroid Eye Disease. Im Internet: https://ghlf.org.au/living-with-ted/#1628748855743-53ed59e7-e2a8. (Letzter Aufruf: 20.03.2026)
- Bartley GB et al. Am J Ophthalmol 1995; 120(4):511-517
- Bruscolini A et al. Autoimmun Rev 2018; 17(7):639-643
- Smith TJ et al. Front Endocrinol 2023; 14:1283374
- Bartalena L et al. Eur J Endocrinol 2021; 185(4):G43-G67
- Aoun T et al. Stresses 2024; 4:54-78
- Ich & EO - Leben mit endokriner Orbitipathie. Im Internet: https://www.ich-und-eo.de/.(letzter Aufruf: 23.3.2026)
- Chin YH et al. Clin Endocrinol (Oxf) 2020; 93(4):363-374
DEU-632-26-80055
Zukunftsgerichtete Aussagen:
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