Alle Storys
Folgen
Keine Story von Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. (GfbV) mehr verpassen.

Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. (GfbV)

TERMIN: Mahnwache bei Urteilsverkündung gegen Mladic in Den Haag

Bitte auch an Ihre Korrespondenten in Den Haag weiterleiten! UN-Kriegsverbrechertribunal fällt Urteil gegen Ratko Mladic - Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert: ALLE Kriegsverbrecher des Bosnienkrieges zu Rechenschaft ziehen - Straflosigkeit beenden! Mahnwache mit Angehörigen bosnischer Opfer am Mittwoch, den 22. November 2017, von 8.00 bis mindestens 15.00 Uhr in unmittelbarer Nähe des Kriegsverbrechertribunals (ICTY) in Den Haag

Göttingen/Den Haag, den 20.11.2017 --- Während der Bekanntgabe des Urteils gegen den ehemaligen bosnisch-serbischen General Ratko Mladic (75) wird die GfbV mit einer Mahnwache vor dem Internationalen Kriegsverbrechertribunal in Den Haag (ICTY) mit großen Transparenten fordern, alle Verbrecher des Bosnienkrieges zur Rechenschaft zu ziehen. "Viele Kriegsverbrecher sind noch auf freiem Fuß und in Amt und Würden, vor allem im serbisch verwalteten Teil des Landes, der Republika Srpska. Die Straflosigkeit lähmt die Menschen und die Politik in Bosnien, behindert massiv den Aussöhnungsprozess und eine echte Wiedervereinigung des Landes", begründet die Menschenrechtsorganisation ihren Appel an die EU und die internationale Gemeinschaft. Die überlebenden Opfer bräuchten Sicherheit und Gerechtigkeit.

Einige hundert Exilbosnierinnen und Exilbosnier werden zur Urteilsverkündung aus allen Teilen Europas nach Den Haag kommen. Ein Bus mit ehemaligen Lagerhäftlingen sowie Vertreterinnen der Mütter von Srebrenica und Zepa werden aus Sarajevo anreisen.

Mladic werden Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen vorgeworfen. Außerdem gilt er als einer der Hauptverantwortlichen für das Massaker von Srebrenica.

Wir laden Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen von den Bildredaktionen herzlich zu unserer Mahnwache ein. Gern vermitteln wir Ihnen vor Ort Gespräche mit Angehörigen der bosnischen Opfer auf Deutsch, Englisch und Bosnisch.

Anlässlich der bevorstehenden Schließung des ICTY hat unsere Menschenrechtsorganisation ein Hintergrundpapier über die aktuelle Situation des Justizwesens von Bosnien und Herzegowinas vorgenommen. Sie finden es demnächst auf unserer Homepage www.gfbv.de.

Für Rückfragen und Vermittlung von Interviews steht Ihnen unsere GfbV-Südosteuropareferentin Jasna Causevic unter der Tel. 0551 499 06-16 und vor Ort in Den Haag unter ++49 (0) 151 56086370 zur Verfügung.

Gesellschaft für bedrohte Völker
Pressereferat
Postfach 2024, 37010 Göttingen
Tel. 0551 499 06-25, Fax 0551 58028 presse@gfbv.de - www.gfbv.de
Weitere Storys: Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. (GfbV)
Weitere Storys: Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. (GfbV)
  • 20.11.2017 – 11:10

    TERMIN: Aktion in Berlin gegen Rüstungsexporte an Saudi-Arabien

    Einladung zur Menschenrechtsaktion Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien sofort stoppen! Krieg gegen die Zivilbevölkerung im Jemen nicht anheizen! am Dienstag, 21. November 2017, 12:30 bis 15:00 Uhr, Invalidenstraße, gegenüber vom Haupteingang des Wirtschaftsministeriums in Berlin Göttingen/Berlin, den 20.11.2017 -- Mit einer Mahnwache vor dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin will die Gesellschaft für bedrohte ...

  • 20.11.2017 – 10:11

    Mauretanien: Todesstrafe soll zur Regel werden

    Nach Massenprotesten soll Religionsfreiheit eingeschränkt werden - Mauretanien will Todesstrafe für Apostasie und Blasphemie zur Regel machen Göttingen, den 20. November 2017 --- Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die verpflichtende Einführung der Todesstrafe für Blasphemie und Apostasie in Mauretanien scharf kritisiert. "Statt die Demokratisierung voranzutreiben, dreht Mauretanien die Uhren zurück ...

  • 17.11.2017 – 09:32

    Ölunfall in den USA: Native Americans befürchten Grundwasserverseuchung

    Pipeline-Leck in den USA: Native Americans befürchten Verseuchung des Grundwassers - Scharfe Kritik an Trumps Pipeline-Plänen Göttingen, den 17. November 2017 --- Nach einem Leck in der Keystone Pipeline in South Dakota (USA) befürchten Native Americans eine großflächige Verseuchung des Grundwassers, aus dem sie ihr Trinkwasser beziehen, berichtete die ...