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Der Tagesspiegel: Kurt Beck: Nominale Steuersätze für Unternehmen müssen gesenkt werden

    Berlin (ots) - Der designierte SPD-Vorsitzende Kurt Beck hat sich hinter die Pläne von Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) gestellt, die Steuersätze für Unternehmen deutlich zu senken. "Wir sind uns einig, dass die nominalen Steuersätze gesenkt werden müssen, damit wir international konkurrenzfähig werden", sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident dem Tagesspiegel (Freitag-Ausgabe). Die Größenordnung steht nach Angeben Becks  noch nicht fest. Mit der Reform der Unternehmenssteuer müsse die Schere "zwischen den nominalen Steuersätzen und den tatsächlichen Zahlungen" geschlossen werde, forderte der künftige SPD-Chef. Er stimme mit dem Finanzminister überein,  "dass das Ergebnis bei den Unternehmenssteuern unter dem Strich möglichst nah am jetzigen Steueraufkommen liegen soll." Beck bestätigte den Vorschlag der SPD in der Koalitionsrunde am vergangenen Montag, die für 2008 geplante Unternehmensteuer um ein Jahr vorzuziehen:  "Wir haben das als eine Möglichkeit ins Auge gefasst. Es ist dann in der Koalitionsrunde als nicht praktikabel angesehen worden. Damit gilt, was in der Koalition vereinbart ist: Diese Reform kommt zum 1. Januar 2008."

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