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Der Tagesspiegel: Regisseur Volker Schlöndorff über die Nicht-Teilnahme des deutschen Films am Wettbewerb von Cannes

    Berlin (ots) - Unter den 19 Wettbewerbsbeiträgen der diesjährigen Filmfestspiele von Cannes (17. - 28. Mai) findet sich kein deutscher Film. Dazu sagte Regisseur Volker Schlöndorff dem "Tagesspiegel":   "Die Nichtpräsenz des deutschen Films in Cannes macht deutlich, dass Berlin und Cannes sich immer noch im Kalten Krieg befinden". Der Regisseur, der 1979 für "Die Blechtrommel" als erster deutscher Regisseur die Goldene Palme in Cannes erhalten hatte, sprach von einem Handelskrieg. Cannes bleibe das Eingangstor für ausländische Filme in die französischen Kinos. "Wenn die Auswahl für Cannes schon so diskriminierend ist, kommt der deutsche Film auch in Paris oder im Fernsehen nicht vor," so Schlöndorff. Auch sein soeben fertiggestellter Film "Strajk - Die Heldin von Danzig" mit Katharina Thalbach in der Hauptrolle einer Protagonistin der Solidarnosc wurde von der Auswahlkommission nicht ausgewählt.

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