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Der Tagesspiegel: Verbraucherschützer kritisieren Seehofer

    Berlin (ots) - Verbraucherschützer haben am Freitag heftige Kritik an Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer (CSU) geübt. Für Empörung sorgt vor allem das von Seehofer in Zusammenhang mit dem Gammelfleisch-Skandal angekündigte Verbraucherinformationsgesetz.   "Das, was das Ministerium ausgearbeitet hat, ist bei weitem nicht ausreichend", sagte Thilo Bode, Chef der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch, dem Tagesspiegel (Samstagausgabe): "Die Verbraucher enthalten durch das neue Gesetz kaum neue Informationen".

    "Wenn laufende Verwaltungsverfahren betroffen sind, kann der Bürger keine Informationen erfragen", kritisierte Carel Mohn, Sprecher des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv). Deshalb würde "selbst bei der Aufklärung des Gammelfleischskandals das neue Gesetz nichts bringen", so Mohn. Dabei hatte Seehofer als Reaktion auf den Verkauf von vergammeltem Fleisch den Verbrauchern ausdrücklich mehr Informationen und Transparenz versprochen.

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