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Der Tagesspiegel: AWD-Chef und Kanzlerberater Maschmeyer schlägt neues Rentenmodell vor

    Berlin (ots) - Der Vorstandschef des Finanzvertriebs AWD und Kanzlerberater Carsten Maschmeyer hat ein privat finanziertes Rentenmodell vorgeschlagen. Dem Tagesspiegel (Montagausgabe) sagte er, jeder Bürger solle "ein multifunktionelles und individuelles Vorsorgekonto" einrichten können, über das er in Ausnahmesituationen auch früher flexibel verfügbar können sollte. "Bei Berufsunfähigkeit zum Beispiel oder bei außerordentlich schweren Krankheiten, die von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht abgedeckt sind, müsste der Bürger auch vorzeitig steuerfrei an sein Vorsorgevermögen herankommen."

    Maschmeyer, ein Vertrauter von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), verglich die Sozialversicherungssysteme mit einem defizitären Sportverein. "Jedes Mitglied kostet den Verein 110 Euro, aber jeder zahlt nur 100 Euro Beitrag. Je mehr Mitglieder dieser Verein holt, desto schneller geht er pleite. Also hilft nur ein Wechsel in einen gesunden Verein, sprich private Rentenversicherung." Deutschland habe die höchste Sparquote seit Jahren und könne sich eine stärkere Kapitaldeckung bei der Rente durchaus leisten.

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