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Der Tagesspiegel: Allensbach-Studie: Jeder dritte hat sich Eltern-Sein anders vorgestellt

Berlin (ots) - Berlin - Beginnt für Eltern mit dem Nachwuchs die große Glückseligkeit oder wird das Leben zum frustrierenden Kraftakt? Jeder Dritte in Deutschland hat sich den Alltag mit Kleinkind ganz anders vorgestellt als in der Realität, ergab eine aktuelle Allensbach-Umfrage, über die der Berliner "Tagesspiegel" an diesem Montag berichtet. Besonders enttäuscht äußerten sich allein Erziehende und Eltern, die ihre Kinder ohne Unterstützung von außen groß ziehen. Sie bezeichneten sich als weniger glücklich und klagten stärker über finanzielle Sorgen.

Von den allein Erziehenden gaben 56 Prozent an, dass das Leben mit Kind sich anders entwickelt habe als erwartet. Nur 26 Prozent sahen ihre Vorstellungen erfüllt. Bei Personen, die ohne Hilfe von Angehörigen oder Freunden klarkommen müssen, äußerten sich 47 Prozent enttäuscht. Die Durchschnittsquote lag bei nur 35 Prozent.

Generell, so ergab die Umfrage, sind die Eltern kleiner Kinder nach eigenen Angaben glücklicher als der Rest der Bevölkerung. Auf einer Skala zwischen eins und zehn ergab sich für Eltern von Kindern unter zwei Jahren ein Wert von 7,6. In der Bevölkerung insgesamt liegt er bei 6,6. Allerdings ist das Glücksempfinden stark von der finanziellen Situation abhängig. Bei Eltern mit einem Haushaltseinkommen von über 2500 Euro liegt der entsprechende Wert bei 8,0. Eltern, die weniger als 1500 Euro zur Verfügung haben, kommen lediglich auf 6,7. Die Umfrage im Auftrag des Babynahrungsherstellers Humana erfolgte im Zeitraum zwischen Dezember 2010 und Januar 2011. Befragt wurden 1026 Eltern.

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