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Der Tagesspiegel: Kommentar zum amerikanisch-chinesischen Gipfel

Berlin (ots) - Obama und Hu setzen auf die Verflechtungsdynamik. Sie gönnen sich Gesten, die beide in der Innenpolitik brauchen. Die USA behandeln China auf Augenhöhe. Peking hat den Renminbi leicht abgewertet, kauft Boeing-Jets und Anteile am Autokonzern GM. Weiter gehende Forderungen formulieren beide höflich. Der Dollar kann nicht alleinige Reservewährung bleiben, sagt Hu. Mehr Respekt vor Menschenrechten erwartet Obama. "Containment" (Eindämmung) wie gegenüber den Sowjets ist nicht die Devise. Die USA betrachten China als Partner, nicht als aggressiven Rivalen, der seine Einflusssphäre gewaltsam ausdehnt.

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