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Der Tagesspiegel: CDU-Arbeitnehmervertreter Weiß: "Ich hätte keine ordnungspolitischen Albträume, wenn der Staat sich vorübergehend an Opel beteiligt"

    Berlin (ots) - Der Arbeitnehmerflügel der Unions-Fraktion hält eine staatliche Beteiligung an dem angeschlagenen Autobauer Opel für möglich. "Ich hätte keine ordnungspolitischen Albträume, wenn der Staat sich vorübergehend an Opel beteiligt", sagte der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der Unions-Bundestagsfraktion, Gerald Weiß (CDU), dem "Tagesspiegel am Sonntag". Der Einstieg des Staates dürfe jedoch nur die "ultima ratio" sein.  Sobald mit dem amerikanischen Mutterkonzern General Motors und der US-Regierung alle Fragen zu Opel geklärt seien, "kann und muss der Staat helfen, wenn es zu existenzbedrohenden Engpässen bei Opel kommt", forderte Weiß. Der Chef des Parlamentskreises Mittelstand, Michael Fuchs (CDU), warnte hingegen ausdrücklich vor einem Staatseinstieg. "Das wäre ein Fass ohne Boden. Wenn wir Opel helfen, müssen wir auch alle anderen unterstützen", sagte er dem "Tagesspiegel am Sonntag". Außerdem sei Opel noch lange nicht aus dem US-Konzern herausgelöst. "Es ist nicht Aufgabe des Arbeitsministers, mit deutschen Steuergeldern Arbeitsplätze in Detroit zu fördern", mahnte Fuchs.

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