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12.09.2018 – 11:58

Deutscher Zukunftspreis

Deutscher Zukunftspreis 2018: Drei Teams für Preis des Bundespräsidenten nominiert

Berlin-München (ots)

In München wurden heute (12.9.) die Nominierungen für den Deutschen Zukunftspreis 2018 bekanntgegeben. Die drei Teams mit ihren herausragenden Forschungs- und Entwicklungsprojekten kommen aus Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern. Der Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation wird seit 1997 vergeben und ist mit 250.000 Euro dotiert.

In die Endrunde gelangen Projekte, die zwei Kriterien erfüllen. Entscheidend sind der wissenschaftlich-technische Innovationsgrad sowie das Potenzial, diese Leistung in zukunftsfähige Arbeitsplätze umzusetzen.

Die Jury des Zukunftspreises entscheidet am 28. November 2018 über die diesjährigen Preisträger. In Rahmen einer festlichen Preisverleihung in Berlin überreicht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am selben Tag den Deutschen Zukunftspreis 2018 an das Gewinnerteam.

   Für den Deutschen Zukunftspreis 2018 sind nominiert: 

   Team I: Dipl.-Ing.(FH)Thomas Bayer und Dr.-Ing. E. h. Manfred 
Wittenstein mit dem Projekt "Eine radikal neue Getriebegattung - 
Produktivitätssprünge für den Maschinenbau". 

Die beiden Nominierten haben ein völlig neues Konzept für Getriebe entwickelt und damit die bisherigen Beschränkungen bei der Kraftübertragung in Zahnradgetrieben beseitigt. Aufbau und Funktion der innovativen Getriebegattung, in die auch hocheffiziente Bauprinzipien aus der Natur eingeflossen sind, bieten Anwendern in der Industrie neue Möglichkeiten zur Gestaltung von Fertigungsprozessen - und die Chance auf eine höhere Produktivität.

Team II: Prof. Dr. rer. nat. Helga Rübsamen-Schaeff und Dr. rer. nat. Holger Zimmermann mit ihren Arbeiten zu "Schutz bei fehlendem Immunsystem - die lebensrettende Innovation gegen gefährliche Viren".

Diese Nominierten haben das weltweit erste und einzige Medikament zur Vorbeugung gegen Infektionen mit einem weit verbreiteten Virus bei Knochenmarkstransplantationen entwickelt. Das Arzneimittel basiert auf einem völlig neuartigen Wirkmechanismus. Es ist inzwischen in vielen Ländern zugelassen und könnte die medizinische Behandlung von Transplantationspatienten und anderen Menschen mit geschwächtem Immunsystem revolutionieren.

Team III: Prof. Dr. rer. nat. Peter Wasserscheid, Prof. i. R. Dr.-Ing. Wolfgang Arlt und Dr.-Ing. Daniel Teichmann mit den Entwicklungen zu "Flüssige Wasserstoffspeicher - Wegbereiter einer künftigen Wasserstoffgesellschaft".

Die drei Nominierten haben ein innovatives Konzept entwickelt, Wasserstoff auf einfache Weise zu speichern und ihn damit als Energiespeicher zu etablieren. Es basiert auf einer ungefährlichen und leicht handhabbaren Flüssigkeit, die Wasserstoff chemisch aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben kann. Wird der Wasserstoff mit Strom aus Wind oder Sonnenlicht erzeugt, lässt sich so erneuerbare Energie aufbewahren.

Weitere Informationen zu den Projekten und Bildmaterial finden Sie unter www.deutscher-zukunftspreis.de sowie www.facebook.com/deutscher.zukunftspreis

Pressekontakt:

Büro Deutscher Zukunftspreis
Dr. Christiane A. Pudenz
Cuvilliésstraße 14
81679 München
Tel. 089-30703444
info@deutscher-zukunftspreis.de
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