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23.11.2016 – 09:00

Deutscher Zukunftspreis

Deutscher Zukunftspreis 2016
Entscheidung am 30. November: Dieses Team sorgt für taghelle Sicht in der Nacht

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Am 30. November verleiht Bundespräsident Joachim Gauck den Deutschen Zukunftspreis, den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation. Drei Teams sind für die hochrangige Auszeichnung nominiert. Wir stellen kurz die Nominierungen im Video vor - Dr. Carsten Setzer erklärt die Innovation seines Teams. Diese Nominierten und ihre Teams entwickelten den weltweit ersten Fahrzeugscheinwerfer mit Laserlicht. Er kann die Sicht von Autofahrern bei Dunkelheit signifikant verbessern - und so das besonders nachts hohe Unfallrisiko verringern. Herzstück des Fernlichts ist eine Laserlichtquelle, die einen scharf gebündelten und sehr hellen weißen Lichtstrahl erzeugt. Weitere Informationen unter https://www.presseportal.de/nr/25570

Berlin (ots)

Am 30. November verleiht Bundespräsident Joachim Gauck den Deutschen Zukunftspreis, den Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation. Drei Teams sind für die hochrangige Auszeichnung nominiert. Wir stellen kurz die Nominierungen im Video vor - Dr. Carsten Setzer erklärt die Innovation seines Teams.

Diese Nominierten und ihre Teams entwickelten den weltweit ersten Fahrzeugscheinwerfer mit Laserlicht. Er kann die Sicht von Autofahrern bei Dunkelheit signifikant verbessern - und so das besonders nachts hohe Unfallrisiko verringern. Herzstück des Fernlichts ist eine Laserlichtquelle, die einen scharf gebündelten und sehr hellen weißen Lichtstrahl erzeugt.

Um ihn zu realisieren, hatten die Forscher eine kniffelige Aufgabe zu lösen: ein Laser ist eine fast punktförmige - und damit ideale - Lichtquelle. Allerdings erzeugt er nur einfarbiges Licht und ist daher für Beleuchtung ungeeignet. Weißes Licht, wie es für einen Scheinwerfer nötig ist, entsteht durch ein Gemisch mehrerer Farben. Die Lösung: Das Licht eines blau leuchtenden Lasers wird auf eine spezielle Keramik geleitet, die einen Teil davon in gelbes Licht verwandelt. Durch Mischen von gelbem und blauem Anteil entsteht ein sehr heller, kleiner weißer Lichtpunkt.

Für Dr. Carsten Setzer und sein Team galt es mehrere fundamentale Technologiebausteine der Laserlichtquelle zu realisieren, unter anderem eine hauchdünne, bei 2000°C gebrannte Hochleistungskeramik für die Lichtumwandlung. Darüber hinaus entwickelten und validierten die Forscher sämtliche Prozesse und Anlagen zur Herstellung der Lichtquelle.

Die Entwickler um Christian Amann integrierten die innovative Lichtquelle erstmals in den Scheinwerfer des BMW i8 zur Markteinführung im Juni 2014. Ein eigens entwickeltes Sicherheitssystem sorgt dafür, dass der Scheinwerfer bei einem Unfall oder einer Störung automatisch abgeschaltet wird.

Im September 2015 stellte BMW mit dem neuen BMW 7er das erste Großserienfahrzeug mit Laserlicht vor. Es reicht rund 600 Meter weit und ergänzt das LED-Fernlicht, das die Straße bis zu 300 Meter ausleuchtet. Der blendfreie Fernlichtassistent sorgt dafür, dass entgegenkommende und vorausfahrende Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden.

Die Entscheidung über die Preisträger trifft die Jury, besetzt mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft, erst am 30. November. Bundespräsident Joachim Gauck zeichnet das Siegerteam am Abend mit dem mit 250.000 Euro dotierten Preis aus.

Die Verleihung ist per Livestream am 30. November 2016, ab 18.00 Uhr, die Ausstrahlung der festlichen Veranstaltung im ZDF ab 22.30 Uhr zu verfolgen.

Weitere Informationen zu den Nominierten, Bild- und Podcast- und Videomaterial zum Download unter www.deutscher-zukunftspreis.de

Pressekontakt:

Büro Deutscher Zukunftspreis
Dr. Christiane A. Pudenz
Cuvilliésstraße 14
81679 München
Tel. 089-30 70 34 44
info@deutscher-zukunftspreis.de
www.deutscher-zukunftspreis.de
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