Allianz pro Schiene

Allianz pro Schiene zum heute gegründeten Verband "Pro Mobilität": "Mobilität ist mehr als Automobilität"

    Berlin (ots) - Die Allianz pro Schiene hat die Gründung des
Verbandes "Pro Mobilität" als "dreiste Irreführung" kritisiert.
"Unter dem Deckmantel des Mobilitätsbegriffes werden einseitig
Straßeninteressen vertreten", kritisierte der Geschäftsführer der
Allianz pro Schiene, Dirk Flege.
    
    Flege: "Dabei sollte doch mittlerweile auch die Asphaltlobby
begriffen haben, dass Mobilität mehr ist als Automobilität". Der
Schienenverkehr gehöre zu einer sozial- und umweltverträglichen
Mobilität genauso wie der Fahrrad- und Fußgängerverkehr. "Wer
einseitig den Auto- und Lkw-Verkehr zu Lasten der anderen
Verkehrsmittel fördern will, sollte dies offen sagen, sich aber nicht
hinter dem allgemeinen Mobilitätsbegriff verstecken", so Flege.
    
    Die Allianz pro Schiene ist ein im Sommer 2000 gegründeter
Zusammenschluss zur Förderung des Schienenverkehrs. Ihr gehören
mittlerweile 16 Non-Profit-Organisationen, darunter mit dem ACV und
dem ACE zwei progressive Automobilclubs, sowie 25 Unternehmen an.
Insgesamt vertreten die im Schienenbündnis zusammengeschlossenen
Verbände rund 1,5 Millionen Einzelmitglieder.
    
    
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