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Ein Jahr nach dem Unglück: "Galileo Spezial" berichtet aus der Sperrzone von Fukushima (mit Bild)

Ein Jahr nach dem Unglück: "Galileo Spezial" berichtet aus der Sperrzone von Fukushima
Zum ersten Mal dringen Reporter des deutschen Privatfernsehens in die Sperrzone von Fukushima vor: Ein Team des ProSieben-Magazins "Galileo" zeigt, wie es ein Jahr nach dem Atomunfall im verbotenen Gebiet 20 Kilometer um den Reaktor aussieht. Die Reporter treffen Tomohiko Suzuki, der sich als Arbeiter verkleidet in unmittelbare Nähe des Reaktors vorgewagt und dort mit versteckter Kamera gefilmt hat. "Galileo" zeigt von ihm gedrehte Szenen. Außerdem begleitet das Wissensmagazin den buddhistischen Mönch Bansho. Er hilft Menschen, die in verseuchten Gebieten leben, bei der Dekontaminierung ihrer Häuser und versorgt sie mit unbelasteten Nahrungsmitteln - auf eigene Kosten. "Wenn ich es mit einem einzigen Wort beschreibe, dann ist es die Hölle", sagt er. "Aber es gibt Menschen, die aus verschiedenen Gründen immer noch in dieser Hölle leben. Und deshalb bin ich hier: um diese Menschen zu unterstützen. Mit Lebensmitteln, aber auch mit mentaler Kraft und Stärke."
"Galileo Spezial: Fukushima - ein Jahr nach der Katastrophe" - am Sonntag, den 4. März 2012, um 19.10 Uhr auf ProSieben.

"Galileo Spezial: Fukushima"
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Unterföhring (ots) - 28.02.2012. "Galileo Spezial" zeigt Filmaufnahmen, wie sie noch niemand gesehen hat - direkt aus der Sperrzone um den Reaktor. Wie sieht es dort ein Jahr nach dem Atomunfall aus? Außerdem begleitet das Wissensmagazin den buddhistischen Mönch Bansho. Er hilft Menschen, die in verseuchten Gebieten leben, bei der Dekontaminierung ihrer Häuser und versorgt sie mit unbelasteten Nahrungsmitteln - auf eigene Kosten. "Wenn ich es mit einem einzigen Wort beschreibe, dann ist es die Hölle", sagt er. "Aber es gibt Menschen, die aus verschiedenen Gründen immer noch in dieser Hölle leben. Und deshalb bin ich hier: um diese Menschen zu unterstützen. Mit Lebensmitteln, aber auch mit mentaler Kraft und Stärke."

Fukushima City ist nur 60 Kilometer vom Reaktor entfernt. Dort besucht das "Galileo"-Team Menschen, die versuchen, Alltag im Ausnahmezustand zu leben. Wie Hiroko Tanji und ihre Familie. Die 32-Jährige hat ihren drei Kindern das Spielen im Freien verboten. Nur auf dem Weg zwischen Wohnung, Auto und Kindergarten sind sie für ein paar Sekunden draußen. Denn frische Luft bedeutet Strahlung - und die ist tödlich. Je früher schon die Kleinsten das lernen, umso besser! Wie sehr sich das Leben hier verändert hat, wird oft an unerwarteter Stelle deutlich. Reporter Joachim Förster: "Als wir in einem Kindergarten in Fukushima City gedreht haben, machte der Erzieher mit den Kindern eine Art Frage-Antwort-Quiz über die Gefahren der Strahlung. Eine der Fragen lautete ,Wenn du nach draußen gehst, stirbst du gleich oder erst später?' Da ist mir so richtig klar geworden, dass diese Kinder ein Leben vor sich haben, das ganz und gar von der Strahlung bestimmt ist."

"Galileo Spezial: Fukushima - ein Jahr nach der Katastrophe" - am Sonntag, den 4. März 2012, um 19.10 Uhr auf ProSieben.

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