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Investitionen in Infrastruktur stabilisieren

Das heute vorgelegte Monitoring des Bundesfinanzministeriums zeigt: Mittel aus dem Sondervermögen fließen nur zäh ab

Zum veröffentlichten Monitoring des Bundesfinanzministeriums können Sie Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, wie folgt zitieren:

Das Ergebnis des Monitorings zum Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität ist einerseits ernüchternd, da anstelle der geplanten 37,2 Mrd. Euro für Investitionen 2025 nur 24 Mrd. Euro abgeflossen sind. Andererseits besteht dadurch nun die Chance, die nicht verbrauchten Mittel dafür einzusetzen, die Investitionen in Deutschlands Infrastruktur in den kommenden Jahren zu stabilisieren. So können die heute in den Eckwerten für den Bundeshaushalt 2027 geplanten rückläufigen Investitionen aufgefangen und in einen positiven Aufwuchs umgewandelt werden.

Das wäre nicht nur ein positives Signal für die Bauunternehmen, die etwa im Bereich des Straßenbaus in den ersten drei Monaten ein Umsatzminus von 4,2 Prozent verzeichnen müssen. Es wäre auch ein wichtiges Bekenntnis der Bundesregierung, an dem von ihr eingeschlagenen Weg, den Industriestandort Deutschland nach vorn bringen zu wollen, festzuhalten. Die dafür nötigen Baukapazitäten sind vorhanden und die Bauindustrie steht bereit, die Investitionen umzusetzen.

Das Monitoring zeigt auch: Die verfügbaren Mittel sind nicht das Problem, sondern die Herausforderung besteht in der schnellen Umsetzung. Auch der bisherige Stand der erreichten Meilensteine 2026 zeigt, dass noch Luft nach oben ist. Ein gutes Zeichen ist aber, dass laut Vorabauswertung des KfW-Kommunalpanels ein Fünftel der Kommunen mit höheren Investitionen aufgrund des Sondervermögens rechnet. Fast die Hälfte aller Kommunen beabsichtigen die Mittel in Straßen und Schulinfrastruktur zu investieren.

Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.
Britta Frischemeyer
Leitung Presse & Kommunikation
Kurfürstenstraße 129, 10785 Berlin
Telefon 030 21286-229,  britta.frischemeyer@bauindustrie.de, www.bauindustrie.de
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