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16.04.2004 – 15:58

Deutsche Umwelthilfe e.V.

17. April 2004: Tag der Erneuerbaren Energie
DUH fordert kommunales Engagement - Erneuerbare Energien als Job-Motor

    Radolfzell (ots)

Die Deutsche Umwelthilfe fordert Deutschlands
Kommunen auf, im Bereich der Erneuerbaren Energien aktiv zu werden.
Die Verabschiedung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) legt seit
wenigen Tagen die Basis für einen Boom in diesem Bereich. Durch den
Aufbau solarer Netzwerke aus Handwerkern, Umweltverbänden, Agenda
21-Gruppen, Schulen, Kirchen, Banken und Bürgern kann der
Photovoltaik und der Solarwärme in den nächsten Jahren der
Durchbruch gelingen.
    
    Die Teilnahme von mehr als 600 Städten und Gemeinden an der
Solarbundesliga, die die Deutsche Umwelthilfe gemeinsam mit dem
Fachinformationsdienst "Solarthemen" veranstaltet zeigt, dass die
Kommunen auf einem guten Weg sind. Auch das bundesweite Interesse an
der Kampagne "SolarLokal", bei der die Deutsche Umwelthilfe mit
Solarworld kooperiert, beweist, dass viele Landkreise, Städte und
Kommunen schon auf dem Weg hin zu den Erneuerbaren Energien sind.
    
    "Was im Solarbereich richtig ist, hilft auch beim Wind, bei der
Biomasse und bei der Reaktivierung von Wasserkraftwerken an
bestehenden Dämmen." So Jörg Dürr-Pucher, Bundesgeschäftsführer der
Deutschen Umwelthilfe. Auch hier können Bürger-Windparks,
zukunftsorientierte Landwirte, aktive Kommunen, engagierte
Stadtwerke, mutige Banken oder Einzelinvestoren den Erneuerbaren
Energien den Weg bahnen. Eine ganz besondere Chance sieht die
Deutsche Umwelthilfe für die Landwirtschaft, für die Forstwirtschaft
und für die ländlichen Räume. Die Nutzung von Holzenergie in
Blockheizkraftwerken, der Bau von Solarstromanlagen auf
Scheunendächern und die Installation von Biogasanlagen durch
Landwirte, stärken die Wirtschaftskraft des ländlichen Raumes.
    
    Die Erneuerbaren Energien in Deutschland sind ein Schlüssel zur
Durchbrechung des Kreislaufes eines Wachstums ohne Arbeitsplätze
(jobless growth) der sich nicht nur in Deutschland breit macht.
Gerade für die deutsche Landwirtschaft, für die es in Europa und auf
den Weltmärkten immer schwieriger wird, konkurrenzfähig zu
produzieren, ist die Herstellung von Strom und Wärme ein wichtiges,
neues, trägfähiges Standbein. Zudem profitieren neben der Umwelt und
dem Klimaschutz die installierenden Handwerker und der deutsche
Maschinen- und Anlagenbau von Investitionen in Erneuerbare Energien.
    
      
ots Originaltext: Deutsche Umwelthilfe e.V.
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Für Rückfragen:

Deutsche Umwelthilfe,
Jörg Dürr-Pucher,
Fritz-Reichle-Ring 4,
78315 Radolfzell,
Tel.: 07732/9995-15

Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

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