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Deutsche Umwelthilfe e.V.

Deutschen Umwelthilfe unterstützt seit 42 Jahren Umweltgruppen und Schulen bei ihrem ehrenamtlichen Engagement für die Natur

Berlin (ots)

Deutsche Umwelthilfe stellt Falschaussagen in der Bild-Zeitung über die Spendenaktion Haus- und Straßensammlung richtig - Über 70 Gruppen sammeln für eigene Projekte in drei Bundesländern - Sammlung dient nicht kommerziellen Zwecken und wurde nicht abgebrochen

Den in der heutigen Ausgabe der Bild-Zeitung erschienenen Artikel über die Haus- und Straßensammlung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) wertet der Verein als haltlosen Versuch, ihre Umwelt- und Verbraucherschutzarbeit und insbesondere ihre Arbeit für saubere Luft und Transparenz beim Dieselabgasskandal zu diskreditieren.

"Die Aussagen in dem Bild-Artikel sind irreführend und falsch. Die hinter diesem Artikel steckende Absicht ist ein durchsichtiges Manöver und ein erneuter unglaublicher Versuch, die DUH zu schädigen", sagt Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH. "Bei der Haus- und Straßensammlung engagieren sich Schüler und Jugendliche für einen gemeinnützigen Zweck. Dieses Engagement für eine Schmutzkampagne gegen die DUH zu instrumentalisieren, ist absolut geschmacklos", so Müller-Kraenner weiter.

Mit der jährlich durchgeführten Haus- und Straßensammlung unterstützt die DUH bereits seit 42 Jahren Naturschutzverbände und Schulklassen bei der Realisierung verschiedener Umweltprojekte. Bei der Sammelaktion handelt es sich nicht um eine Spendensammlung zum Nutzen der DUH. Die Aktion findet jährlich in Baden-Württemberg, Niedersachsen und Saarland mit ca. 75 Sammelgruppen, darunter auch Schulen, statt. Der frühere baden-württembergische Kultusminister Helmut Rau (CDU) war mehrfach Schirmherr der Sammlung.

Das Kultusministerium hat die Sammlung nicht abgebrochen - dies bestätigt auch das Kultusministerium. Die Meldung der Bild-Zeitung ist falsch. Die Sammlung, auf die sich die Bild-Zeitung bezieht, fand wie geplant im Zeitraum 20.4. bis 29.4.2018 an vielen Orten in Baden-Württemberg statt. Erstmalig und ausschließlich das Regierungspräsidium in Freiburg hat sich dagegen ausgesprochen, dass Lehrkräfte einer Schule in Radolfzell, des Friedrich-Hecker-Gymnasiums, für die Haus- und Straßensammlung der DUH werben. Sammelaktionen wie die Haus- und Straßensammlung sind in Baden-Württemberg wie in den meisten anderen Bundesländern bereits seit 2013 nicht mehr genehmigungspflichtig.

Es ist ebenfalls frei erfunden, dass die Sammlung kommerziellen Zwecken diene. Die Sammlung ist zweckgebunden für Projekte, die dem Natur- und Umweltschutz zugutekommen. 60 bis 70 Prozent der Einnahmen stehen den Sammelgruppen für die Finanzierung ihrer eigenen Projekte zur Verfügung. Die übrigen Mittel werden von der DUH an Naturschutzprojekte auf Kreis- und Landesebene vergeben. Fünf bis zehn Prozent verbleiben bei der DUH. 90 Prozent der Gelder - und nicht wie im Bild-Artikel behauptet 60 Prozent - fließen somit in die Projekte.

Die DUH kümmert sich um die Versicherung für die Gruppen, die nötigen Materialien und informiert die Presse über Sammelaktionen. Die groß angelegte Sammelaktion erleichtert es den Gruppen, Aufmerksamkeit und finanzielle Mittel für ihre Projekte zu erhalten.

Neben der Umweltbildung soll den Schülern das Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe" für eigene Belange nähergebracht werden. Zahlreiche Ideen konnten bereits realisiert werden. Dazu gehören die Anschaffung von Mikroskopen, die Gestaltung von grünen Klassenzimmern; auch der Bau einer Photovoltaikanlage oder die Pflege des eigenen Schulwaldes wurden mit Mitteln aus der Haus- und Straßensammlung unterstützt. Die Schüler am Friedrich-Hecker-Gymnasium in Radolfzell haben unter anderem für Schmetterlingsexkursionen auf Streuobstwiesen benötigte Gelder gesammelt.

Aktionen wie die Haus- und Straßensammlung für den Umwelt- und Naturschutz sind weder ungewöhnlich noch fragwürdig. So führen auch viele andere gemeinnützige Organisationen ähnliche Sammlungen durch.

Links: Mehr über die Haus- und Straßensammlung: https://www.duh.de/haus-und-strassensammlung/

Pressekontakt:

Kontakt:

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de

Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
0160 90354509, mueller-kraenner@duh.de

DUH-Pressestelle:

Andrea Kuper, Ann-Kathrin Marggraf
030 2400867-20, presse@duh.de

www.duh.de, www.twitter.com/umwelthilfe, www.facebook.com/umwelthilfe

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