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Test Geldabheben im Ausland: Gebührenwucher am Geldautomaten

Buxtehude (ots) - Gerade in Zeiten eines schwächelnden Euro gilt es, zusätzliche Gebühren beim Abheben am Geldautomaten im Ausland zu verhindern.

Geht man im Urlaub häufiger zum Geldautomaten, summieren sich die Gebühren. Am Ende verteuert sich der Urlaub beträchtlich. Die meisten Kreditkarten-Unternehmen berechnen im europäischen Ausland eine Transaktionsgebühr von bis zu 4 Prozent. Dazu kommt die ATM-Fee des Automatenbetreibers, so dass am Ende vielfach 10 Prozent pro Abhebevorgang zu zahlen sind. Im außereuropäischen Ausland ist es oftmals sogar noch teurer. Die Zeitschrift REISE & PREISE (www.REISE-PREISE.de) hat jetzt die Gebühren von Kreditkarten untersucht und festgestellt, dass es nur wenige Kreditkarten gibt, die ganz auf Auslandseinsatzentgelte und Fremdwährungszuschläge verzichten. Testsieger wurden die Visa Card der Consorsbank und die Visa Card der Deutschen Kreditbank DKB. Beste Prepaid Karte im Test wurde die Visa Prepaid von Wüstenrot. Die Consorsbank Visa ist die einzige Karte, die ganz ohne Gebühren auskommt, sowohl beim Geldabheben als auch beim Bezahlen mit Karte. Mit der DKB Visa kann ebenfalls weltweit gebührenfrei Landeswährung abgehoben werden, beim Bezahlen per Karte in Nicht-EU-Ländern müssen aber 1,75% Gebühren entrichtet werden. Dafür zahlt die DKB einen Guthabenzins von 0,7%.

Zudem erstattet die Bank auf Antrag per E-Mail die ATM-Gebühren der Automatenbetreiber. Im Gegensatz zu den Transaktionsgebühren fallen ATM-Nutzungsgebühren fast immer an. Um die Kosten zu begrenzen, sollten Automaten mit geringer Nutzungsgebühr oder der Aufschrift "no fee" bzw. "surcharge free" bevorzugt werden. Zudem sollten Reisende Automaten mit niedrigen Abheberahmen meiden, weil die ATM-Fee bei jedem Abhebevorgang von Neuem berechnet wird. Beim Abheben am Automaten außerhalb der Eurozone ist es wichtig, die Funktion "Umrechnen in Euro" zu vermeiden und stattdessen die Einstellung "Abrechnung in Landeswährung" zu wählen, rät die Reisezeitschrift.

Wer dies nicht tut, tappt in die Falle und erhält einen bis zu 10 Prozent schlechteren Umrechnungskurs.

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