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kress.de: Dieter von Holtzbrinck kauft VHB-Titel, "Tagesspiegel" und Hälfte der "Zeit"

    Heidelberg (ots) - Dieter von Holtzbrinck, 67, kauft nach Informationen des Branchendienestes kress von der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck ein Paket von Titeln. Es soll sich um das "Handelsblatt", die "WirtschaftsWoche", den "Tagesspiegel" und 50% an der "Zeit" handeln. Im Gegenzug verzichtet der ehemalige Verleger der Verlagsgruppe Holtzbrinck auf finanzielle Ansprüche, die ihm aus seiner Trennung von der Verlagsgruppe zustehen. Eine offizielle Bestätigung für das Geschäft steht noch aus.

    Dieter von Holtzbrinck hatte die Verlagsgruppe Mitte 2006 verlassen. Er werde sein Vermögen "schrittweise in eine Familienstiftung überführen", hieß es damals. Schrittweise - das bedeutet, dass der Verleger in Ruhestand jährlich eine hohe Summe von der Verlagsgruppe bekommt, quasi eine Auszahlung auf Raten. Dem Vernehmen nach soll es sich um bis zu 30 Millione Euro im Jahr handeln. Die Rückzahlungen haben die Geschäfte der Verlagsgruppe offenbar nachhaltig beeinflusst und die Eigenkapitalbasis erheblich geschwächt.

    2006 hatte Stefan von Holtbrinck seinen Halbbruder Dieter an der Spitze der Verlagsgruppe abgelöst. Stefan von Holtzbrinck trennt sich nun nicht ganz vom Medium Print: Er behält die regionalen Tageszeitungen, 50% an der "Zeit", eine Reihe von Fachtiteln der VHB und Buch- und Fachverlage im Ausland (u.a. Macmillan.

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