Menschliche Expertise für mehr Cybersicherheit: Warum automatisierte Sicherheitsscans für moderne IT-Infrastrukturen nicht ausreichen
Frankfurt am Main. In den vergangenen Jahren unterlagen die Anforderungen an die Cybersicherheit von Unternehmen grundlegenden Veränderungen. So erhöhten Digitalisierung, hybride Arbeitsmodelle, Cloud-Transformation und eine zunehmende Systemvernetzung die Komplexität moderner IT-Landschaften. Cyberkriminelle passen sich dieser Entwicklung an. So nimmt die Zahl der Angriffe, die technische Schwachstellen in Kombination mit menschlichen Faktoren und individuellen Angriffspfaden nutzen, zu. Rein automatisierte Sicherheitsscans stoßen bei einer solchen Bedrohung schnell an ihre Grenzen.
Daher setzen B2B-Entscheider inzwischen zunehmend auf professionelle Pentesting-Unternehmen, zu deren Portfolio manuelle Penetrationstests gehören. Die binsec group GmbH, eine Firma mit Frankfurter Wurzeln, spezialisiert sich bereits seit dem Jahr 2013 auf die Thematiken Cybersecurity und Penetration Testing.
Als eine der führenden Unternehmensgruppen im Bereich offensiver IT-Sicherheit nutzt sie einen klaren Ansatz: Nachhaltige Cybersicherheit lässt sich nicht allein durch Werkzeuge sicherstellen. Stattdessen sind erfahrene Spezialisten gefragt. Sie analysieren Systeme aus dem Blickwinkel realer Angreifer und können Unternehmen so dabei helfen, Risiken zu identifizieren und zu minimieren. Diesen Grundsatz machte Gründer und Geschäftsführer Patrick Sauer von Beginn an zum Leitmotiv des spezialisierten Pentesting-Unternehmens.
Nachhaltiger Schutz statt standardisierter Sicherheitsprüfungen
Nach Angaben der binsec group GmbH war es nie der Anspruch des Unternehmens, viele standardisierte Sicherheitsprüfungen anzubieten. Stattdessen setzt es auf technisch fundierte, konsequent manuelle Penetrationstests, die ausschließlich von festanstellten Senior Penetration Testern durchgeführt werden. Diese verfügen über anerkannte Offensive-Security-Zertifizierungen wie OSCP, OSCE, CRTO und BACPP.
Das Ziel der Unternehmensgruppe besteht darin, ihre Kunden nachhaltig zu schützen und dadurch ein Umfeld zu schaffen, in dem hochqualifizierte Experten gern arbeiten. So fokussiert sich die binsec group GmbH mit den Tochterunternehmen binsec GmbH und der Pentest Collective GmbH nicht nur auf einen langfristigen Unternehmenserfolg, sondern ebenfalls auf die Zufriedenheit von Mitarbeitern und Kunden.
Die Unternehmensgruppe arbeitet branchenübergreifend mit Konzernen, KMUs und öffentlichen Einrichtungen zusammen. Durch den Einsatz eigener Tools sowie einer engen Verzahnung mit Forschung und Lehre kann sie laut eigenen Angaben stets am Puls der aktuellen Angriffsmethoden bleiben.
Automatisierte Sicherheitsprüfungen als wichtige Basis, jedoch unzureichender Alleinschutz
Im Jahr 2025 berichteten laut der vom Bundesamt für Verfassungsschutz vorgestellten Bitkom-Studie "Wirtschaftsschutz 2025" neun von zehn Unternehmen in Deutschland von digitaler oder analoger Industriespionage, Sabotage sowie dem Diebstahl von Daten und IT-Geräten. Insgesamt nahm die Anzahl von Cyberangriffen auf Unternehmen von 2024 auf 2025 um rund 14 Prozent zu.
Als Reaktion auf die zunehmende Bedrohung setzen inzwischen zahlreiche Firmen auf sogenannte automatisierte Vulnerability Scanner. Sie gehören heute aus gutem Grund zur Standardausstattung zahlreicher IT-Abteilungen. Denn sie können innerhalb kurzer Zeit einen Überblick über Systemschwachstellen, veraltete Softwarestände oder fehlerhafte Konfigurationen liefern. Damit sind sie ein wesentlicher Bestandteil eines professionellen Schwachstellenmanagements.
Jedoch können sie keine tiefgehende Sicherheitsanalyse durch erfahrene Spezialisten ersetzen: Die Arbeit automatisierter Werkzeuge basiert auf bekannten Schwachstellen, definierten Signaturen und standardisierten Prüfverfahren. Häufig können sie nicht die individuellen Zusammenhänge komplexer Systemlandschaften erkennen. Ebenso fehlt ihnen die Fähigkeit, mehrstufige Angriffsmöglichkeiten zu identifizieren, die sich erst durch das Zusammenspiel verschiedener Schwächen ergeben. Auch bleiben logische Fehler in Anwendungen, geschäftsprozessbezogene Risiken sowie kreative Angriffspfade oftmals unentdeckt.
Dadurch können in einem Unternehmenssystem gravierende Sicherheitslücken entstehen. An dieser Stelle setzen manuelle Penetrationstests an. Diese basieren bei der binsec GmbH auf einer strukturierten und reproduzierbaren Methodik, wobei sich jeder Test in klar definierte Phasen unterteilen lässt:
- strukturierte Informationsgewinnung
- manuelle Analyse
- gezielte Exploitation
- belastbare Impact-Bewertung
Dabei unterstützen automatisierte Werkzeuge zwar den gesamten Prozess. Laut Patrick Sauer erfolgt die Identifikation von Schwachstellen, deren Verifikation und Bewertung jedoch ausschließlich durch menschliche Expertise.
Denn im Gegensatz zu automatisierten Sicherheitsprüfungen können erfahrene Spezialisten die gesamte Angriffsfläche eines Unternehmens erkennen sowie technische Erkenntnisse mit Erfahrung und Kreativität verbinden. Dadurch wiederum lassen sich individuelle Angriffsszenarien nachverfolgen, die automatisierte Systeme nicht abzubilden vermögen.
Das Ziel professioneller Pentests besteht also nicht nur darin, so viele Schwachstellen wie möglich in einem Unternehmensnetzwerk zu identifizieren. Vielmehr steht die realistische Bewertung tatsächlicher Risiken im Mittelpunkt.
Erfahrung als Grundlage einer soliden Sicherheitsarchitektur
Ein professioneller Penetrationstest ist mehr als eine reine Schwachstellensuche. Stattdessen handelt es sich aus Sicht der binsec GmbH um eine hochqualifizierte Ingenieursleistung.
Statt automatisiert nach möglichen Sicherheitslücken in einem Unternehmenssystem zu suchen, steht zu Beginn eines jeden Auftrags die individuelle Analyse der Zielsysteme, auch im Hinblick auf die jeweiligen Unternehmensanforderungen, im Fokus. Auf dieser Basis können spezialisierte Experten ein maßgeschneidertes Prüfkonzept entwickeln. Dieses berücksichtigt sowohl die technischen als auch die organisatorischen Besonderheiten der auftraggebenden Firma.
Insbesondere das sogenannte Red Teaming gewinnt im Rahmen eines umfassenden Sicherheitsmanagements zunehmend an Bedeutung. Im Gegensatz zu Penetrationstests, die sich eher auf technische Analysen konzentrieren, verfolgt der Red-Team-Einsatz einen ganzheitlichen Ansatz. Das Ziel besteht darin, reale Angreifer so authentisch wie möglich zu simulieren, um zu prüfen, ob ein Angreifer auch mit Phishing, Social Engineering oder dem physischen Einbruch auf kritische Daten Zugriff erlangen kann. Das Ziel ist dabei nicht, strukturiert die gesamte technische Angriffsfläche zu prüfen, sondern diese eine real ausnutzbare Schwachstelle zu finden und darüber einzudringen.
In die anschließende Bewertung werden nicht nur technische Schutzmaßnahmen eines Unternehmens einbezogen, sondern auch:
- die organisatorischen Prozesse im Falle eines Cyberangriffs
- die Reaktionsfähigkeit von Mitarbeitern und Unternehmensführung
- die Sicherheitskultur vor, während und nach dem Angriff
Durch diese Maßnahmen erhalten die Kunden wertvolle Einblicke in die tatsächliche Widerstandsfähigkeit ihres Unternehmens gegen moderne Cyberangriffe.
Die Grundlage für den ganzheitlichen Schutz einer Firma bildet nicht nur die technische Ausstattung der Cybersecurity. Stattdessen führt eine Kombination aus fundiertem technischem Know-how sowie langjähriger Projekterfahrung zu einer nachhaltigen Verbesserung der Sicherheitsarchitektur eines Unternehmens.
Spezialisierung als Schlüssel zur Qualität
Cyberangriffe nahmen in den letzten Jahren nicht nur in ihrer Häufigkeit zu, sondern auch in ihrer Intensität sowie im Grad ihrer Professionalisierung. Daraus wird deutlich, dass offensive Sicherheitsprüfungen inzwischen ein hohes Maß an Spezialisierung erfordern.
Dieser Entwicklung begegnen professionelle Pentesting-Unternehmen mit einer klaren Spezialisierungsstrategie. So bildet die binsec GmbH als operative Einheit der Unternehmensgruppe hochqualitative manuelle Penetrationstests sowie Red Teaming an, die sich für den Großteil der Kunden eignen.
Für besondere Anforderungen und Spezialaufträge jedoch existieren mehrere Subbrands unter der Führung der Pentest Collective GmbH.
So bündelt die Unternehmensgruppe mit Hackeroo spezialisierte Kompetenzen für ausgewählte offensive Sicherheitsprojekte bei attraktiveren Tagessätzen gerade für Start-Ups. Das Team von Ethical Hackern arbeitet dabei konsequent aus der Perspektive realer Angreifer heraus.
Suchen B2B-Entscheider gezielt nach Elite Penetrationstests, finden sie in Exfilion eine spezialisierte Boutique für Offensive Security. Die Marke der binsec group GmbH simuliert dabei reale Bedrohungsakteure entlang der gesamten Kill Chain.
Hochkomplexe Sicherheitsherausforderungen begegnet die binsec Gruppe mit der eingetragenen Marke Breachvolt, einem spezialisierten Dienstleister für ganzheitliche Penetrationstests auf Unternehmensebene.
Pressekontakt:
Patrick Sauer
info@binsec.com
Die binsec group GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist eine auf offensive IT-Sicherheit und Penetration Testing spezialisierte Unternehmensgruppe. Seit 2013 unterstützt das inhabergeführte Unternehmen Konzerne, KMUs und öffentliche Einrichtungen dabei, Cyberrisiken realistisch zu bewerten und kritische Infrastrukturen nachhaltig zu schützen.