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Évora 2027: Kultur und Slow Travel im Herzen des Alentejo | Von der Europäischen Kulturhauptstadt zum Alqueva-See

Évora 2027: Kultur und Slow Travel im Herzen des Alentejo | Von der Europäischen Kulturhauptstadt zum Alqueva-See
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MEDIENINFORMATION

Évora 2027: Kultur und Slow Travel im Herzen des Alentejo

Von der Europäischen Kulturhauptstadt zum Alqueva-See

Frankfurt am Main, 02. September 2026 – 2027 wird Évora zur Europäischen Kulturhauptstadt und stellt dabei eine Idee in den Mittelpunkt, die kaum besser zum Alentejo passen könnte: VAGAR. Der portugiesische Begriff lässt sich mit „sich Zeit lassen“, „in aller Ruhe“ oder „ohne Eile“ übersetzen und beschreibt eine Haltung, die tief in der Region verwurzelt ist. Statt immer schneller und weiter zu reisen, geht es darum, bewusst wahrzunehmen, Begegnungen zuzulassen und einem Ort die Zeit zu geben, sich zu entfalten.

Wer 2027 wegen der Kultur nach Évora reist, kann diesen Gedanken gleich in die Praxis umsetzen: einfach ein paar Tage länger bleiben und die Reise in Richtung Alqueva-See fortsetzen. Zwischen Wasser und Weite, mittelalterlichen Dörfern, Weinbergen und einem außergewöhnlichen Sternenhimmel wird aus dem Leitgedanken der Kulturhauptstadt eine ganz eigene Form des Reisens.

Évora 2027: VAGAR als Einladung

Évora gehört seit 1986 zum UNESCO-Welterbe und wird 2027 gemeinsam mit dem Alentejo zur europäischen Bühne für Kunst und Kultur. Das Leitkonzept VAGAR zieht sich durch das Kulturhauptstadtjahr und greift eine Lebensweise auf, die für den Alentejo charakteristisch ist. Dabei steht VAGAR für weit mehr als Langsamkeit: Es geht um einen bewussteren Umgang mit Zeit und Raum, um Gemeinschaft und die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt. Das Programm von Évora 2027 übersetzt diesen Gedanken in Kunst, Kultur, Wissenschaft und das kulturelle Erbe der Region.

Schon im Vorbereitungsjahr 2026 zeigt sich, wie Évora 2027 den Gedanken des VAGAR mit Leben füllt. Die „Academia do Vagar“ nähert sich dem Thema in Debatten und Begegnungen aus unterschiedlichen Perspektiven, während das Projekt „À mesa é que a gente se entende“ Künstler und Bewohner der Region an einen gemeinsamen Tisch bringt. Kultur findet dabei bewusst nicht nur in Museen und Theatern statt, sondern an unterschiedlichen Orten und im Austausch mit den Menschen des Alentejo. 2027 wird dieser Ansatz weitergeführt: Im Rahmen der „Linha do Vagar“ entstehen neue künstlerische Projekte, die während des gesamten Kulturhauptstadtjahres an verschiedenen Orten im Alentejo zu erleben sein werden.

Damit liefert Évora 2027 zugleich einen guten Grund, die Reise nicht an den Stadtgrenzen enden zu lassen. Wer VAGAR nicht nur im Kulturprogramm kennenlernen, sondern selbst erleben möchte, findet rund um den Alqueva-See die passende Fortsetzung.

Einfach noch ein paar Tage bleiben: Auf zum Alqueva-See

Von Évora ist es nicht weit bis zu einer Landschaft, in der VAGAR fast selbstverständlich erscheint. Der Alqueva-See bildet das Herz einer weitläufigen Wasserlandschaft, die einen überraschenden Kontrast zu den historischen Gassen Évoras bietet. Eine Bootsfahrt über den See, eine Tour mit dem Kajak oder Stand-up-Paddle oder einfach ein Nachmittag am Wasser zeigen eine andere Seite des Alentejo. Wer lieber an Land unterwegs ist, entdeckt die Umgebung bei Wanderungen oder mit dem Fahrrad zwischen Korkeichen, Olivenhainen und Weinbergen. Dabei geht es weniger darum, möglichst viele Programmpunkte abzuhaken. Gerade die Ruhe und Weite machen die Region zu einem idealen Ziel für Reisende, die nach dem Kulturprogramm in Évora noch ein paar Tage entschleunigen möchten.

Nach Sonnenuntergang geht die Reise weiter

Wer am Abend nicht gleich ins Hotel zurückkehrt, erlebt einen der größten Schätze der Region: ihre Dunkelheit. Dark Sky Alqueva wurde als weltweit erste Starlight Tourism Destination zertifiziert und zählt zu den besonderen Orten Europas für die Beobachtung des Nachthimmels. Durch die geringe Lichtverschmutzung sind hier außergewöhnlich viele Sterne mit bloßem Auge sichtbar. Geführte Beobachtungen mit Teleskopen bringen Besuchern Sternbilder, Planeten und andere Himmelskörper näher. Zugleich zeigt Dark Sky Alqueva, dass auch Dunkelheit eine schützenswerte natürliche Ressource ist.

VAGAR geht auch durch den Magen

Sich Zeit zu lassen gehört im Alentejo auch beim Essen dazu. Die Küche ist bodenständig und eng mit der Landschaft verbunden: Brot, Olivenöl, Kräuter, Gemüse, Käse und Fleisch bilden die Basis vieler traditioneller Gerichte. Typisch sind etwa Açorda Alentejana, eine Brotsuppe mit Knoblauch, Koriander und Olivenöl, oder Migas, eine Spezialität auf Brotbasis, die häufig zu Fleisch serviert wird. Rund um Alqueva prägen zudem Olivenhaine und Weinberge die Landschaft. Bei Besuchen von Produzenten und Weingütern lassen sich regionale Olivenöle und Weine direkt dort verkosten, wo sie entstehen. So wird auch das Essen Teil des VAGAR-Prinzips: sich Zeit nehmen, regionale Produkte entdecken und den Alentejo mit allen Sinnen erleben.

Über den Alentejo

Zwischen Lissabon und der Algarve, bis hin zur spanischen Grenze, erstreckt sich im Süden Portugals der Alentejo – eine Region mit weiten Horizonten, weiß getünchten Dörfern und spürbarer Authentizität. Im Zentrum liegt der große See von Alqueva, ein beeindruckendes Binnengewässer am Fluss Guadiana, das sich zum Herzen der Region entwickelt hat. Hier vereinen sich Sternenbeobachtung unter einem der dunkelsten Himmel Europas, entspannte Wassererlebnisse, Weinberge und Olivenhaine sowie ikonische Hügeldörfer wie Monsaraz zu einer Kulisse, die wie geschaffen ist für entschleunigtes Reisen und intensive Begegnungen mit der lokalen Kultur. Von Korkverarbeitung, Keramik, gewebten Textilien und Korbflechterei bis hin zu Stickerei und regionaler Gastronomie: in der gesamten Region begegnen Besucher lebendigen Traditionen und handwerklicher Kunstfertigkeit. Diese werden von den lokalen Gemeinschaften bewahrt und zugleich mit zeitgenössischer Kreativität neu interpretiert.

Die internationale Vermarktung des Alentejo, umgesetzt durch die ARPTA, wird durch die Europäische Union im Rahmen der Programme Alentejo 2030 und Portugal 2030 unterstützt. Diese Förderung dient der Finanzierung der Positionierung der Region als internationales Reiseziel und steht im Einklang mit den Zielen der Kohäsionspolitik der Europäischen Union in den Bereichen nachhaltige Entwicklung, Kultur und Tourismus.

Pressekontakt: 
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 Doris Palito | Frederike Fahr
 Hanauer Landstr. 184
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 Tel.: +49 69 17 53 71-046 | -032
E-Mail:  alentejo@gce-agency.com
Internet:  www.visitalentejo.pt,  www.gce-agency.com
Geschäftsführer: Dorothea Hohn, Tobias Bandara, Ralf Engelhardt
Firmensitz: Frankfurt
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