Verband der Chemischen Industrie e.V. Baden-Württemberg
Mehr praktischer Chemieunterricht an Schulen in Pfullingen und Reutlingen
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) will mit seinen Unterrichtsförderungen mehr Experimente im naturwissenschaftlichen Unterricht ermöglichen. Fachlehrer können alle zwei Jahre eine Förderung beantragen. Mehr dazu lesen Sie in der nachfolgenden Medieninformation.
Mit freundlichen Grüßen
Heike Marburger
Referentin Kommunikation, VCI Baden-Württemberg
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Moderne Technik für den Chemieunterricht: 4.735 Euro Förderung für Schulen in Reutlingen und Pfullingen
Reutlingen/Pfullingen, April 2026. Naturwissenschaftlicher Unterricht wird besonders spannend, wenn Schülerinnen und Schüler moderne Technologien selbst ausprobieren können. Digitale Messsysteme oder Modelle moderner Energietechnologien helfen dabei, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen – und bereiten Jugendliche zugleich auf Studium, Ausbildung und technische Berufe vor.
Genau solche praxisnahen Lernmöglichkeiten unterstützt der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) mit erneuten Förderungen für zwei Schulen in der Region. Insgesamt 4.735 Euro fließen an das Isolde-Kurz-Gymnasium in Reutlingen und das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Pfullingen.
Das Isolde-Kurz-Gymnasium erhält 2.434 Euro und investiert die Mittel in Systeme zur digitalen Messwerterfassung. Mit ihnen können Schülerinnen und Schüler beispielsweise Temperatur, Spannung oder andere physikalisch-chemische Größen präzise messen und direkt am Computer auswerten. So lassen sich Versuchsreihen analysieren und naturwissenschaftliche Zusammenhänge anschaulich nachvollziehen.
Das Friedrich-Schiller-Gymnasium Pfullingen bekommt 2.301 Euro. Die Schule nutzt die Förderung, um Geräte zur Brennstoffzellentechnologie anzuschaffen. Damit können Schülerinnen und Schüler die Funktionsweise moderner Energietechnologien praktisch kennenlernen und nachvollziehen, wie Wasserstoff in einer Brennstoffzelle in elektrische Energie umgewandelt wird.
Auch langfristig wirkt die Förderung: Insgesamt wurden an beiden Schulen bereits rund 15.000 Euro in die naturwissenschaftliche Ausstattung investiert. So können die Schulen ihre Laborausstattung kontinuierlich modernisieren und den Unterricht an aktuelle Entwicklungen in Wissenschaft und Technik anpassen.
„Wir wollen Kinder und Jugendliche früh für Naturwissenschaften begeistern“, sagt Tobias Pacher, bei ChemieBW zuständig für das Programm „Dialog Schule–Chemie“. „Wer selbst experimentiert und Daten auswertet, entwickelt ein viel tieferes Verständnis für naturwissenschaftliche Prozesse. Deshalb ermutigen wir Schulen ausdrücklich, einen Antrag beim Fonds der Chemischen Industrie zu stellen.“
Übrigens: Grundschulen können bis zu 500 Euro, weiterführende Schulen bis zu 2.500 Euro Förderung erhalten. Der Antrag ist unkompliziert und kann direkt online gestellt werden unter https://www.vci.de/fonds.
Zur Chemie- und Pharmaindustrie in Baden-Württemberg
In den Verbänden ChemieBW - dem VCI Baden-Württemberg mit seinen Pharma- und Lackfachverbänden und dem Arbeitgeberverband Chemie - sind Stand Ende 2025 473 Unternehmen organisiert. Sie haben etwa 107.700 Beschäftigte und im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 44,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Exportquote der Unternehmen liegt bei 60,7 Prozent. In den Unternehmen werden derzeit mehr als dreitausend junge Menschen in fast dreißig unterschiedlichen Berufen ausgebildet oder absolvieren ein Studium in Unternehmen und an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW).
Als ChemieBW treten die Verbände mit Sitz in Baden-Baden gemeinsam in der Öffentlichkeit auf. Es handelt sich dabei um
- den tarif- und sozialpolitisch tätigen Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e. V. (agvChemie)
- den wirtschaftspolitischen Verband der Chemischen Industrie e. V., Landesverband Baden-Württemberg (VCI).
Der VCI hat in Baden-Württemberg drei eigenständige Fachverbände:
- den Landesverband Baden-Württemberg des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI)
- die Bezirksgruppe Baden-Württemberg des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e. V. (VdL).
Heike Marburger
Referentin Kommunikation Verband der Chemischen Industrie e. V. Baden-Württemberg
Allee Cité 1 76532 Baden-Baden
Sie erreichen mich telefonisch und per Mail unter:
+49 0172 6548770 marburger@vci.de
Weitere Informationen zur Chemieindustrie im Südwesten erhalten Sie unter www.chemie.com