Verband der Chemischen Industrie e.V. Baden-Württemberg
Mehr praktischer Chemieunterricht an Schulen in Korntal-Münchingen und Weil der Stadt
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) will mit seinen Unterrichtsförderungen mehr Experimente im naturwissenschaftlichen Unterricht ermöglichen. Fachlehrer können alle zwei Jahre eine Förderung beantragen. Mehr dazu lesen Sie in der nachfolgenden Medieninformation.
Mit freundlichen Grüßen
Heike Marburger
Referentin Kommunikation, VCI Baden-Württemberg
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Mehr Experimente im Chemieunterricht: 4.409 Euro Förderung für Schulen in Korntal-Münchingen und Weil der Stadt
Korntal-Münchingen/Weil der Stadt, März 2026. Naturwissenschaftlicher Unterricht wird besonders anschaulich, wenn Schülerinnen und Schüler aktuelle Technologien selbst ausprobieren können. Experimente zu neuen Energieträgern oder präzise Laborarbeit mit moderner Ausstattung machen chemische Zusammenhänge greifbar – und zeigen, wie Wissenschaft und Technik im Alltag wirken.
Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) unterstützt deshalb zwei Schulen in der Region mit insgesamt 4.409 Euro für neue Laborausstattung.
Das Gymnasium Korntal-Münchingen erhält 2.434 Euro und investiert die Förderung in Geräte zur Bereitstellung von Wasserstoff. Damit können Schülerinnen und Schüler künftig Experimente rund um Wasserstoff als Energieträger durchführen und nachvollziehen, wie dieser hergestellt und genutzt werden kann – ein Thema, das auch für zukünftige Energietechnologien große Bedeutung hat.
Die Würmtalschule Merklingen in Weil der Stadt bekommt 1.975 Euro. Mit den Mitteln werden Chemikalien, Laborwaagen sowie Schutzausrüstung angeschafft. Diese Ausstattung ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, Versuche im Chemieunterricht sicher und präzise durchzuführen.
Die Förderung wirkt dabei langfristig: Bereits zuvor wurden auf Antrag der Schulen insgesamt 7.434 Euro in ihre naturwissenschaftliche Ausstattung investiert. So können die Schulen ihre Labore Schritt für Schritt modernisieren und den Unterricht praxisnah gestalten.
„Wir wollen Kinder und Jugendliche früh für Naturwissenschaften begeistern“, sagt Tobias Pacher, bei ChemieBW zuständig für das Programm „Dialog Schule–Chemie“. „Wer selbst experimentiert, entwickelt Verständnis – und manchmal auch eine echte Leidenschaft für MINT-Fächer. Deshalb ermutigen wir Lehrer ausdrücklich, einen Antrag beim Fonds der Chemischen Industrie zu stellen.“
Übrigens: Grundschulen können bis zu 500 Euro, weiterführende Schulen bis zu 2.500 Euro Förderung alle zwei Jahre erhalten. Der Antrag ist unkompliziert und kann direkt online gestellt werden unter https://www.vci.de/fonds.
Zum Fonds der Chemischen Industrie
Als Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) unterstützt der FCI seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler sowie den Chemieunterricht an Schulen. So vergibt der Fonds zahlreiche Stipendien und fördert die akademische Chemieforschung in Deutschland.
Im Jahr 2001 hat der FCI die „Schulpartnerschaft Chemie“ gestartet, die aus einem ganzen Bündel von Fördermöglichkeiten besteht. Damit hilft die chemische Industrie Lehrkräften und Schulen, den Schulunterricht spannend und lebensnah zu gestalten (https://www.vci.de/fonds/schulpartnerschaft).
In das Schulförderprogramm sind seit dem Beginn im Jahr 2001 insgesamt 43 Millionen Euro zur Förderung eines modernen Chemieunterrichts geflossen. Mit knapp der Hälfte (20 Millionen Euro) unterstützte die „Schulpartnerschaft“ den Chemie- und Sachkundeunterricht an mittlerweile rund 8.200 Schulen – von der Grundschule bis zu Gymnasien und Berufsschulen.
Darüber hinaus stellt der FCI Unterrichtsmaterialien zu aktuellen Themen und Experimentiersets zur Verfügung. Außerdem vergibt der Fonds Preise und Auszeichnungen an Wissenschaftler, Lehrer, Lehrbuchautoren und Schüler.
Zur Chemie- und Pharmaindustrie in Baden-Württemberg
In den Verbänden ChemieBW - dem VCI Baden-Württemberg mit seinen Pharma- und Lackfachverbänden und dem Arbeitgeberverband Chemie - sind Stand Ende 2025 473 Unternehmen organisiert. Sie haben etwa 107.700 Beschäftigte und im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 44,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Exportquote der Unternehmen liegt bei 60,7 Prozent. In den Unternehmen werden derzeit mehr als dreitausend junge Menschen in fast dreißig unterschiedlichen Berufen ausgebildet oder absolvieren ein Studium in Unternehmen und an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW).
Als ChemieBW treten die Verbände mit Sitz in Baden-Baden gemeinsam in der Öffentlichkeit auf. Es handelt sich dabei um
- den tarif- und sozialpolitisch tätigen Arbeitgeberverband Chemie Baden-Württemberg e. V. (agvChemie)
- den wirtschaftspolitischen Verband der Chemischen Industrie e. V., Landesverband Baden-Württemberg (VCI).
Der VCI hat in Baden-Württemberg drei eigenständige Fachverbände:
- den Landesverband Baden-Württemberg des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e. V. (BPI)
- die Bezirksgruppe Baden-Württemberg des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e. V. (VdL).
Heike Marburger
Referentin Kommunikation Verband der Chemischen Industrie e. V. Baden-Württemberg
Allee Cité 1 76532 Baden-Baden
Sie erreichen mich telefonisch oder per Mail unter:
+49 0172 6548770
marburger@vci.de
Weitere Informationen zur Chemie im Südwesten erhalten Sie auf unserer Webseite: