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Die BAföG-Reform kommt

Berlin (ots)

Nachdem Bundesfinanzminister Lars Klingbeil im Haushaltsentwurf die finanziellen Mittel für eine BAföG-Reform bereitgestellt hat, haben die Koalitionsfraktionen auf höchster Ebene einen Kompromiss über die inhaltliche Ausgestaltung erzielt.

Wiebke Esdar, stellvertretende Fraktionsvorsitzende:

"Nach intensiven Verhandlungen ist es der Koalition gemeinsam gelungen, alle bereits vereinbarten Leistungsverbesserungen in voller Höhe zu sichern. Das zeigt: Wir investieren auch in herausfordernden Zeiten gezielt in Talente, Qualifikation und die Fachkräfte von morgen. Denn: In einem Land, das über Fachkräftemangel klagt, wäre Sparen am BAföG ein politischer Kurzschluss."

Oliver Kaczmarek, forschungspolitischer Sprecher:

"Für Studierende bedeutet die Reform: mehr Geld, mehr Verlässlichkeit, weniger Bürokratie. Damit stärken wir das Vertrauen in das BAföG als verlässliche Studienfinanzierung. Nun müssen wir im Spätsommer zügig in das parlamentarische Verfahren einsteigen."

Lina Seitzl, zuständige Berichterstatterin:

"Das BAföG wird verlässlicher, höher und einfacher: mit besseren Bedarfssätzen, 440 Euro Wohnkostenpauschale, dynamisierten Freibeträgen und schnelleren digitalen Antragsverfahren. So erreichen wir wieder mehr junge Menschen - unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Ein starkes BAföG ist damit auch ein wichtiger Beitrag zu mehr Generationengerechtigkeit: Es ist eine Investition in Bildung, in Fachkräfte und in die Zukunftsfähigkeit Deutschlands"

So sieht die Einigung aus:

Die Wohnkostenpauschale steigt zum Sommersemester 2027 von 380 Euro auf 440 Euro

  • Die Bedarfssätze steigen zum Wintersemester 2027/28 auf 503 Euro und zum Sommersemester 2029 auf 563 Euro
  • Die Freibeträge werden ab dem Wintersemester 2028/29 jährlich um 1,5 Prozent erhöht
  • Es gibt eine verlässliche und transparente Regelung zur Überprüfung und Anpassung der Fördersätze am Grundsicherungsniveau ab 2030
  • Wegfall des Leistungsnachweises ab dem fünften Fachsemester
  • Die Antragstellung soll grundsätzlich über BAföG Digital erfolgen

Pressekontakt:

SPD-Bundestagsfraktion

- Die Pressestelle -
Telefon: 030 227 52728
E-Mail: presse@spdfraktion.de
Website: www.spdfraktion.de

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