Das könnte Sie auch interessieren:

Emma Stone und Ryan Gosling tanzen in "La La Land" mit uns in die OSCAR(r) Nacht auf ProSieben!

Unterföhring (ots) - 17. Februar 2019. Der Auftakt zur Filmnacht des Jahres könnte nicht großartiger sein! ...

Die zehn größten Fehler beim Employer Branding

Hamburg (ots) - Die Alleinstellungsmerkmale des Unternehmens nicht kennen, die Bedürfnisse der bestehenden und ...

Zum Tod von Bruno Ganz: ZDF ändert sein Programm

Mainz (ots) - Nach dem Tod des Schweizer Schauspielers Bruno Ganz hat das ZDF am Sonntag, 17. Februar 2019, ...

04.09.2018 – 16:48

WJD Wirtschaftsjunioren Deutschland

Junge Wirtschaftsverbände fordern offene Diskussion über längeres Arbeiten

Berlin (ots)

Die Jungen Unternehmer, die Wirtschaftsjunioren Deutschland und der Junge Wirtschaftsrat fordern in einer gemeinsamen Erklärung mehr Generationengerechtigkeit in der Rentendebatte. Auch die Verlängerung der Lebensarbeitszeit dürfe dabei kein Tabu sein. Anlass der Erklärung ist der Generationendialog der Rentenkommission am 4. und 5. September in Berlin.

"Die Interessen der Jungen dürfen in der Rentendebatte nicht unter die Räder kommen", erinnert Kristine Lütke, Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Deutschland. "Die junge Generation kann die Rentenlast nicht alleine schultern, wenn sich das Verhältnis aus Beitragszahlern und Rentnern dreht."

"Alle sind sich einig, dass auch wir junge Menschen noch vernünftig von der Rente leben können sollten. Angesichts der sinkenden Zahl an Beitragszahlern und der höheren Lebenserwartung muss ohne Tabus darüber diskutiert werden, wie der Renten-Generationenvertrag künftig aussieht", stellt Sarna Röser, Bundesvorsitzende der Jungen Unternehmer, klar. "Wer in einem neuen Generationenvertrag längere Lebensarbeitszeiten ausschließen will, schiebt die gesamte Finanzierungslast unserer jungen Generation zu. Das ist das Gegenteil von Generationengerechtigkeit, so wird nur der Kampf der Generationen geschürt."

Marcus Ewald, Bundesvorsitzender des Jungen Wirtschaftsrats kommentiert: "Jeder Mensch, der sich mit der Demographie auseinandergesetzt hat, sieht es schwarz auf weiß: Die kommenden Generationen werden die Babyboomer nicht finanzieren können." Es sei Nonsens anzunehmen, dass jede neue Rentenleistung eine Gerechtigkeitslücke schließe. Je besser es einer Gesellschaft gelinge, die Kosten des demographischen Wandels von vornherein zu dämpfen, desto eher würden Verteilungskonflikte vermieden, in denen die Generationen gegeneinander ausgespielt werden.

Das gemeinsame Thesenpapier von den Jungen Unternehmern, den Wirtschaftsjunioren Deutschland und dem Jungen Wirtschaftsrat ist hier abrufbar: http://cms.wjd.de/upload/WJD_Thesen_Rente_68932.pdf

Pressekontakt:

Sandra Koch
Pressesprecherin

Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD)
Breite Straße 29, 10178 Berlin
Postfach 11052 Berlin
Tel.: +49 (0)30 / 20308-1516
E-Mail: sandra.koch@wjd.de
Internet: http://www.wjd.de

Original-Content von: WJD Wirtschaftsjunioren Deutschland, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von WJD Wirtschaftsjunioren Deutschland
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung

Weitere Meldungen: WJD Wirtschaftsjunioren Deutschland