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Landesgartenschau Neuss 2026

Interreligiöses Friedensgebet am Kunstwerk ‚Wir treffen uns im Wind‘

Interreligiöses Friedensgebet am Kunstwerk ‚Wir treffen uns im Wind‘
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Interreligiöses Friedensgebet zur Befreiung Deutschlands vom Faschismus am Kunstwerk ‚Wir treffen uns im Wind‘

PRESSEMITTEILUNG

Neuss, 08.05.2026

Mit der Landesgartenschau Neuss 2026 entsteht ein grünes Herz mitten in Neuss, das weit in die Region ausstrahlen wird. Ein besonderer Ort der Begegnung ist das Kunstwerk ‚Wir treffen uns im Wind‘ des Münchener Künstlers Hayato Mizutani. Die himmelblaue Installation schafft einen geschützten und zugleich nach allen Seiten offenen Raum in der Landschaft. Hier finden die zahlreichen Religionsgemeinschaften in Neuss Raum für Gebete, Feste und gemeinsame Aktivitäten. Die Einweihung des Kunstwerks als lebendiger Ort des Miteinanders wurde mit einem gemeinsamen interreligiösen Friedensgebet begangen.

Elf Religionsgemeinschaften beteiligten sich und beteten miteinander für Frieden – die jüdische Gemeinde, katholische Christen, evangelische Christen, orthodoxe Christen, muslimische Gemeinden, alevitische Gemeinden, die Ahmadiyya-Gemeinschaft, die Sikh-Gemeinschaft, die buddhistische Gemeinschaft, die hinduistische Gemeinschaft und die ezidische Gemeinschaft.

Das Datum hat historische Bedeutung. Denn der 8. Mai 1945 markiert das Ende des Zweiten Weltkriegs und gilt als Tag der Befreiung. „Gerade in einer Zeit, in der Konflikte und Spannungen weltweit zunehmen, ist es wichtiger denn je, dass wir als Gesellschaft zusammenstehen und ein Zeichen setzen für Frieden, Dialog und Zusammenhalt“, sagt Bürgermeister Reiner Breuer, der vor zwei Jahren einen interreligiösen Dialog in Neuss angestoßen hat.

Der passende Ort für das Friedensgebet ist der ‚Ort der Religionen‘ auf der Landesgartenschau Neuss. „Wir schaffen hier einen Ort der Begegnung, an dem jeder Mensch willkommen ist. Hier kann man innehalten und in den Austausch mit anderen kommen. Das Kunstwerk hat schon bei der Entwicklung den Anstoß zu einem intensiven Miteinander der vielen Religionsgemeinschaften in Neuss gegeben“, erläutert Annette Nothnagel, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Neuss 2026 GmbH.

Ein Ort, an dem sich Weltreligionen vereinen. Hier wird Kunst zum Treffpunkt. Unter dem Titel „Wir treffen uns im Wind“ hat der Künstler Hayato Mizutani eine nach oben hin offene, kreisrunde, pavillonartige Struktur mit einem Durchmesser von 15 Metern geschaffen. Umgeben von Wildhecken und dem künftigen Dahliengarten bewegen sich transluzente, hellblaue Stoffbahnen im Wind. Diese sind, wie die künstlerisch gestalteten hellblauen Möbel, farblich vom Himmel inspiriert. Das Ergebnis: ein einerseits geschützter, jedoch auch offener Raum, der den Blick in die Landschaft ermöglicht und als Treffpunkt Menschen zusammenbringt. Der mehrfach prämierte Künstler wurde in Japan geboren und wohnt in München. In seinen Werken verbindet er Architektur und Kunst mit einem Fokus auf Transformationsprozesse und kulturelle Codes.

Mizutani gestaltete die Installation in enger Zusammenarbeit mit den Neusser Religionsgemeinschaften, um so einen Ort zu erschaffen, der zum Beisammensein, Meditieren und Beten einlädt. Die Realisierung wurde ermöglicht durch eine Förderung der Kunststiftung NRW.

Im Anschluss an das interreligiöse Friedensgebet gab es einen gemeinsamen, fröhlichen Ausklang bei einem kleinen Imbiss. „Das war eine wunderbare Veranstaltung. Durch ein starkes Netzwerk – bestehend aus den verschiedenen Religionsgemeinschaften – schaffen wir gegenseitiges Verständnis und stärken die Toleranz füreinander. Wir entwickeln ein Miteinander – für unsere Stadt und darüber hinaus“, resümiert Deniz Elbir, Beauftragter für Diversität, Integration und Antirassismus der Stadt Neuss.

Pressekontakt – Landesgartenschau Neuss 2026 GmbH:

Monika Steuten

Leitung Presse‑ und Öffentlichkeitsarbeit/ Pressesprecherin    

Tel: 02131 75114-60 

E-Mail: presse@landesgartenschau-neuss.de

Landesgartenschau Neuss 2026 GmbH
An der Münze 7‑9 | 41460 Neuss

www.landesgartenschau-neuss.de

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