Zukunftskonzept für den Lokaljournalismus: Rheiderland Zeitung vollzieht Generationswechsel unter dem Dach der Unternehmensgruppe NOZ/mh:n
Zum ersten Februar übernimmt Falk Lindemann (Neue OZ) die operative Geschäftsführung der Rheiderland Zeitung und leitet damit einen strategisch bedeutsamen Generationswechsel an der Spitze des Traditionshauses ein. Die Unternehmensgruppe NOZ/mh:n setzt mit dieser Entscheidung ein klares Signal: Durch die gezielte Verbindung von tief verwurzelter lokaler DNA und der technologischen Schlagkraft eines starken Netzwerks wird die Zukunftsfähigkeit des Lokaljournalismus nachhaltig gesichert.
Die Rheiderland Zeitung (RZ) hat sich erfolgreich in die Unternehmensgruppe NOZ/mh:n integriert und setzt damit ein Zeichen für die Zukunftsfähigkeit des Lokaljournalismus. Mit Wirkung zum ersten Februar übernimmt Falk Lindemann (Neue Osnabrücker Zeitung) die operative Geschäftsführung des Hauses. Er folgt auf seinen Vater Bernd Lindemann, der das Unternehmen über drei Jahrzehnte leitete. Dieser Schritt markiert mehr als eine personelle Neubesetzung: Er ist das Ergebnis einer Strategie, die lokale Identität durch technologische Exzellenz sichert.
Mit Falk Lindemann rückt eine Führungspersönlichkeit nach, die sowohl die tief verwurzelten Familienwerte des H. Risius Verlags als auch die Strukturen der modernen Unternehmensgruppe NOZ/mh:n kennt. Parallel zu seiner bisherigen Tätigkeit als Leiter für Strategie und Services in der noz-Werbevermarktung wird er die Strukturen in Weener gezielt weiterentwickeln. Sein Fokus liegt darauf, das Team vor Ort durch den Transfer von technologischem Know-how zu stärken.
„Während der Zeitungsmarkt unter erheblichem Konsolidierungsdruck steht, setzen wir bewusst auf den Erhalt lokaler Identität statt auf reine Zentralisierung. Bei der Integration der Rheiderland Zeitung ist es unser Ziel, die individuelle DNA des Hauses zu bewahren und sie durch unsere technologische Schlagkraft für die digitale Zukunft abzusichern“, erklärt Jens Wegmann, der gemeinsam mit Paul Wehberg die Geschäfte der Unternehmensgruppe NOZ/mh:n verantwortet. Dass dieser Weg mit einer familieninternen Nachfolge gekrönt wird, unterstreiche das Bekenntnis zur Eigenständigkeit als Fundament für wirtschaftlichen Erfolg im Lokaljournalismus.
Nach über vierzig Jahren im Betrieb und rund dreißig Jahren an der Spitze der Geschäftsführung verabschiedet sich Bernd Lindemann Ende März in den Ruhestand. Der Übergang wurde aufgrund des guten Integrationsfortschritts sowie aus gesundheitlichen Gründen einvernehmlich vorgezogen.
Abschluss der Integration und digitale Offensive
Der Führungswechsel markiert gleichzeitig den Abschluss der technischen und strukturellen Integration in die Unternehmensgruppe. Bereits Anfang März wird das digitale Angebot der Rheiderland Zeitung unter das Dach der zentralen Infrastruktur von www.noz.de integriert. Damit verbunden ist die Einführung eines entsprechenden E-Papers und einer neuen News-App.
Während die Vertriebs- und Vermarktungsstrukturen bereits im vergangenen Jahr erfolgreich neu geordnet wurden, bleibt der Kern der Marke unangetastet. Unter dem Leitmotiv „Rheiderland bleibt Rheiderland“ wahrt die Zeitung ihre redaktionelle Eigenständigkeit innerhalb der Content Unit Emsland (Neue OZ). Die Anbindung an die Gruppe setzt Ressourcen für den Journalismus vor Ort frei, die als eigenständiger Kleinverlag allein kaum finanzierbar wären.
„Die Nähe zu den Lesern und Werbekunden bleibt das entscheidende Kriterium für unseren Erfolg”, resümiert Falk Lindemann und schließt ab: „Durch das technologische Rückgrat der Gruppe sichern wir genau diese Nähe für das digitale Zeitalter ab. Wir investieren gezielt dort, wo es für unsere Region zählt: in lokale Relevanz und publizistische Qualität.”
Pressekontakt:
Salloa Lange
Leitung Gruppenkommunikation NOZ/mh:n MEDIEN
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NOZ/mh:n MEDIEN Breiter Gang 10-16 49074 Osnabrück
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