BdS Bundesverband der Systemgastronomie e.V.
Neue Tourismusstrategie setzt starke Impulse für die Systemgastronomie
Neue Tourismusstrategie setzt starke Impulse für die Systemgastronomie
BdS begrüßt Fokus auf Bürokratieabbau, Wettbewerbsfähigkeit und moderne Arbeitsbedingungen
Mit der Neuauflage der Nationalen Tourismusstrategie setzt die Bundesregierung ein wichtiges Signal für die Zukunft der Tourismuswirtschaft in Deutschland. Der Bundesverband der Systemgastronomie e. V. (BdS) begrüßt, dass die Strategie die Wettbewerbsfähigkeit der Branche in den Mittelpunkt stellt und zentrale Handlungsfelder adressiert, die für die Systemgastronomie von besonderer Bedeutung sind. Dazu zählen insbesondere Bürokratieabbau, zeitgemäße Arbeitszeitregelungen, Digitalisierung sowie die Sicherung von Fach- und Arbeitskräften.
„Die Maßnahmen der neuen Tourismusstrategie haben das Potenzial bessere Rahmenbedingungen für die Unternehmen der Systemgastronomie zu schaffen, Bürokratie abzubauen und den Betrieben wieder mehr unternehmerische Freiräume zu eröffnen“, betont BdS-Hauptgeschäftsführer Markus Suchert.
Systemgastronomie als starker Wirtschaftsfaktor
Die Tourismusstrategie unterstreicht die zentrale Rolle der Tourismusbranche für die gesamtwirtschaftliche Leistung in Deutschland. Die Systemgastronomie ist dabei ein fester Bestandteil der touristischen Wertschöpfung in Deutschland. Die Mitgliedsunternehmen des BdS planen in den kommenden Jahren Investitionen von mehr als 3 Milliarden Euro in den Standort Deutschland und über 600 neue systemgastronomische Restaurants, durch die wiederum mehr als 26.000 neue Arbeitsplätze entstehen.
Schon heute bieten allein die Mitgliedsunternehmen des BdS rund 120.000 Mitarbeitenden sowie über 2.000 Auszubildenden einen Arbeitsplatz. Als Branche der Chancen eröffnet die Systemgastronomie Menschen unabhängig von individuellen Voraussetzungen vielfältige Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten.
Getragen wird die Branche von engagierten Franchisenehmerinnen und Franchisenehmern, die häufig tief in ihren Regionen verwurzelt sind. Sie übernehmen unternehmerische Verantwortung, schaffen Arbeitsplätze und stärken durch lokale Wertschöpfung, verlässliche Qualitätskonzepte und eine hohe Innovationskraft die Attraktivität von Städten und Kommunen.
Bürokratieabbau und flexible Arbeitszeiten als Schlüssel
Aus Sicht des BdS ist es besonders positiv, dass die Tourismusstrategie den Abbau unnötiger Vorschriften und Berichtspflichten sowie praxisnahe Verfahren in den Fokus nimmt. Die überwiegend mittelständisch geprägten Betriebe der Systemgastronomie sind in vielen Bereichen mit hohen bürokratischen Anforderungen konfrontiert. Effiziente und möglichst digitale Prozesse sind daher eine zentrale Voraussetzung, um wirtschaftlich arbeiten, investieren und Arbeitsplätze sichern zu können.
Zugleich greift die Strategie mit der angekündigten Flexibilisierung der Arbeitszeitregelungen ein zentrales Anliegen der Branche auf. Moderne Arbeitszeitmodelle werden sowohl den betrieblichen Anforderungen als auch den Bedürfnissen der Beschäftigten besser gerecht und stärken die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. „Die Umstellung von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit ermöglicht Beschäftigten und Betrieben eine individuelle und flexible Einteilung der Arbeitszeit. Das schafft mehr Selbstbestimmung für die Beschäftigten und stärkt moderne Arbeitsplätze“, so Suchert.
Fachkräfte sichern: Ausbildung stärken und Zuwanderung erleichtern
Die neue Nationale Tourismusstrategie enthält zudem wichtige Ansatzpunkte zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in der beschäftigungsintensiven Systemgastronomie. Der BdS begrüßt die Stärkung der dualen Ausbildung sowie den Ausbau modularer Weiterbildungsangebote, die Betrieben zusätzliche Qualifizierungsmöglichkeiten eröffnen.
Ebenso relevant sind die geplanten Maßnahmen zur Beschleunigung und Vereinfachung der Fachkräfteeinwanderung wie die „Work-and-Stay-Agentur“. Digitalisierte, zentralisierte Verfahren und zügigere Anerkennungsprozesse tragen dazu bei, qualifizierte Fachkräfte schneller in Beschäftigung zu bringen. Die bestehenden bürokratischen Hürden - wie häufig von Kommune zu Kommune unterschiedliche Anforderungen - sowie die Vielzahl beteiligter Stellen bei der Beantragung von Aufenthaltstiteln und Arbeitsgenehmigungen müssen weiter abgebaut werden.
Umsetzung entscheidet über Wirkung
Entscheidend wird sein, dass die angekündigten Maßnahmen zügig, praxisnah und verlässlich umgesetzt werden. „Jetzt kommt es darauf an, dass den richtigen Zielen auch konkrete Schritte folgen. Die Systemgastronomie ist bereit, ihren Beitrag zu leisten – als innovativer, beschäftigungsstarker und verlässlicher Partner im Tourismus“, betont Suchert.
Bundesverband der Systemgastronomie e.V. Wilhelm-Wagenfeld-Straße 20 | 80807 München Französische Str. 15 | 10117 Berlin Beate Fuchs: +49 160 63 05 450 fuchs@bundesverband-systemgastronomie.de Sabine Jürgens: +49 171 89 79 391 juergens@bundesverband-systemgastronomie.de Eingetragen im Lobbyregister des Deutschen Bundestags (Register-Nr. R001957). Die Beschäftigten und Ehrenamtlichen des BdS unterliegen dem gesetzlichen Verhaltenskodex.
Über den Bundesverband der Systemgastronomie e. V. (BdS):
Der Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS) ist als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband die umfassende Branchenvertretung der Systemgastronomie Deutschlands. Der BdS vereint die relevanten Player der Systemgastronomie, zu denen unter anderem die Marken Autogrill, Burger King, KFC, McDonald’s, NORDSEE, Pizza Hut, Starbucks, L´Osteria aber auch neuere Konzepte wie beispielsweise PURiNO, THE ASH oder ABACCO's zählen. Die BdS-Mitgliedsmarken beschäftigen rund 120.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus über 160 Nationen sowie über 2000 Menschen in Ausbildung in nahezu 3000 Standorten. Jeder dritte Euro, der in der Gastronomie in Deutschland ausgegeben wird, wird in den Restaurants der Systemgastronomie ausgegeben. Der BdS bekennt sich zur 100-prozentigen Tarifbindung seiner Mitgliedsrestaurants und versteht sich als Wertegemeinschaft mit großem Integrationswillen und großer Integrationskraft. Die Werte sind in der Charta der Systemgastronomie verankert.