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EWE Go und HOCHTIEF eröffnen bisher größten überdachten Ladepark in Oldenburg

EWE Go und HOCHTIEF eröffnen bisher größten überdachten Ladepark in Oldenburg
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Elektromobilität

EWE Go und HOCHTIEF eröffnen bisher größten überdachten Ladepark in Oldenburg

  • 12 Schnellladepunkte direkt an der A 28 und am Bahnhof Oldenburg-Wechloy
  • Einer von bereits über 30 EWE Go und HOCHTIEF Standorten in ganz Deutschland
  • Eröffnungsfeier unter dem Motto „Gemeinsam in die Zukunft“: Panel Talk zur Mobilität von morgen mit Zukunftsforscher Tristan Horx

Oldenburg, 2. Juni 2026. Rund 3.000 Meter verlegte Kabel, über 11.000 Kilogramm verbautes Holz und mehr als 270 Quadratmeter montierte Solar-Panels: EWE Go, einer der größten Anbieter für Ladeinfrastruktur in Deutschland, hat heute gemeinsam mit HOCHTIEF einen neuen Schnellladepark in Oldenburg eröffnet. Mit 12 Schnellladepunkten ist der Standort der bislang größte überdachte Ladepark in der Heimatstadt von EWE Go.

Der Standort liegt direkt am Bahnhof Oldenburg-Wechloy, neben dem Famila Einkaufsland und an der Autobahn A28. Er bietet E-Auto-Fahrer:innen Ladeleistungen von bis zu 400 kW, wodurch Fahrzeuge in weniger als 30 Minuten aufgeladen werden können. Der Ladepark ist Teil des vom Bundesministerium für Verkehr initiierten Deutschlandnetzes, für das EWE Go und HOCHTIEF bis Ende 2027 bundesweit rund 850 Schnellladepunkte realisieren werden.

Die Eröffnung in Oldenburg stand unter dem Motto „Gemeinsam in die Zukunft“. Zu den Gästen zählten unter anderem Landrätin Karin Harms, Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, der Zukunftsforscher Tristan Horx sowie die TV-Moderatorin Ilka Groenewold. In einem Panel Talk diskutierten sie gemeinsam mit der Geschäftsführung von EWE Go und HOCHTIEF die Zukunft der Mobilität.

Zentrale Anbindung und nachhaltiges Gesamtkonzept

Neben seiner attraktiven Lage zeichnet sich der Standort durch seine überdachte Bauweise und ein integriertes Nachhaltigkeitskonzept aus. Die Dachkonstruktion bietet Witterungsschutz und trägt gleichzeitig zur Energieerzeugung vor Ort bei. Die Fundamente stammen vom niederländischen Familienunternehmen Bosch Beton, einem anerkannten Pionier für nachhaltige Betonproduktion. Die Dachkonstruktion wurde von der RSB Rudolstädter Systembau GmbH aus nachhaltigem Holz und CO₂-reduziertem Beton gefertigt und durch in Deutschland produzierte Photovoltaikmodule ergänzt.

Die Ladestationen sind zudem mit einem intelligenten Energiemanagement-System von be.storaged ausgestattet. Das Unternehmen gehört ebenfalls zur EWE und stellt mit seiner Energiemanagement-Software „Okean” sicher, dass die verfügbare Netzleistung am jeweiligen Standort dynamisch und in Echtzeit auf mehrere Ladepunkte verteilt werden. Das verhindert eine Überlastung und gewährleistet eine effiziente Energienutzung.

Fokus auf Nachhaltigkeit und Mobilitätswende

„Mit dem neuen Schnellladepark in Oldenburg ist ein echtes Herzensprojekt realisiert worden. Nicht nur, weil EWE Go und HOCHTIEF nun auch in der Heimatstadt von EWE und EWE Go zu Hause sind, sondern auch, weil wir damit einen weiteren Schritt für die Verkehrswende und die Klimaneutralität Deutschlands gegangen sind”, so Christian Friege, Marktvorstand bei der EWE AG, in seiner Eröffnungsrede. „Nachhaltigkeit und Klimaschutz für die Region und damit auch Resilienz und größere Unabhängigkeit von krisengeschüttelten Weltmärkten sind für EWE ein besonderes Anliegen. Dafür investieren wir in den kommenden Jahren mehr als 16 Milliarden Euro in den Umbau der Energieversorgung – unter anderem in erneuerbare Energien, Netzinfrastruktur, Wasserstoff, Großspeicher, Wärmenetze und natürlich Elektromobilität. Es macht uns stolz, dass EWE Go deshalb heute zu den größten Ladeinfrastrukturanbietern in Deutschland gehört. Und dass auch dank der erfolgreichen Partnerschaft mit HOCHTIEF im Rahmen des Deutschlandnetzes.“

„Die Mobilitätswende braucht nicht nur Technologien, sondern leistungsfähige Infrastruktur. HOCHTIEF übernimmt hier Verantwortung und bringt seine Erfahrung im Tief- und Infrastrukturbau gezielt in den Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur ein. Für uns ist das ein klarer Schritt, um Nachhaltigkeit sichtbar zu machen und wirksam umzusetzen – und dass nun auch hier in Oldenburg“, ergänzte Piotr Soltyski, Geschäftsführer HOCHTIEF Ladepartner, in seiner Rede.

Und Oberbürgermeister Jürgen Krogmann betonte: „Ich freue mich sehr darüber, was EWE Go und HOCHTIEF hier für alle Oldenburgerinnen und Oldenburger geschaffen haben. Der neue Ladepark ist ein wichtiger Schritt für den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur und für klimafreundliche Mobilität in unserer Stadt. Damit stärken wir die Lebensqualität vor Ort und machen Oldenburg und die Region fit für die Zukunft.“

Zukunftsforscher Tristan Horx: Mobilität als Teil des gesamten Energiesystems”

Im Anschluss an die offizielle Eröffnung diskutierte Zukunftsforscher Tristan Horx mit den EWE Go und HOCHTIEF Geschäftsführern Ilker Akkaya und Dirk Ortkemper über die Entwicklung der Mobilität der Zukunft. Dabei betonte Horx die Rolle alltagstauglicher Infrastruktur als Grundlage der Mobilität von morgen.

„Dieser Ladepark ist einmal mehr ein Symbol für eine zukunftsgerichtete Mobilität. Der wichtigste Wandel ist jedoch ein Mentalitätswandel, Technologie allein reicht nicht. Die Zukunft ist nicht ‚entweder Auto oder Bahn‘. Mobilität wird situativ, hybrid, vernetzt und nutzerzentriert. Dabei wird Mobilität Teil des gesamten Energiesystems, Fahrzeuge entwickeln sich mehr und mehr zu rollenden Softwareplattformen.” Diese Entwicklung sei essenziell für Deutschland und Europa, um weiterhin konkurrenzfähig zu bleiben und sich vor allem unabhängig von fossilen Brennstoffen zu machen, so der Zukunftsforscher weiter.

Oldenburg als Teil des Deutschlandnetzes

Der Ladepark in Oldenburg ist einer von über 30 Projekten, die EWE Go und HOCHTIEF im Rahmen des vom Bundesministerium für Verkehr initiierten Deutschlandnetzes bereits errichtet haben. Bis Ende dieses Jahres werden es rund 60 Standorte sein. Der Fokus liegt dabei sowohl auf Orten, an denen öffentliche Lademöglichkeiten bisher nicht zum gewohnten Bild gehörten als auch auf kleinen und mittelgroßen Städten wie Oldenburg.

Insgesamt hatte das Bundesverkehrsministerium Parks mit fast 9.000 Schnellladepunkten an ca. 1.000 Standorten ausgeschrieben. EWE Go und HOCHTIEF erhielten Ende 2023 den Auftrag, gemeinsam rund 850 Ladepunkte in den Regionen Nord-West und West zu realisieren – von der Finanzierung über Planung und Bau bis zum Betrieb. Die Gebiete erstrecken sich über Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen und Hamburg sowie Teile von Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. EWE Go, einer der führenden Ladeinfrastrukturbetreiber in Deutschland, verantwortet dabei die technische Umsetzung und den laufenden Betrieb. HOCHTIEF bringt seine umfassende Erfahrung als Infrastrukturdienstleister in die Planung und Errichtung der Ladeparks ein.

Weitere Informationen unter: ewego-hochtief.de

Über EWE Go und HOCHTIEF:

EWE Go ist eine hundertprozentige Tochter des Oldenburger Energiedienstleisters EWE AG. Mit über 3.000 Ladepunkten bundesweit ist das Unternehmen einer der größten Betreiber von Ladeinfrastruktur in Deutschland und betreibt zudem das größte öffentliche Ladenetz im Nordwesten. Mit der EWE Go-App laden Privatkunden an EWE Go-Ladesäulen 100 Prozent Ökostrom sowohl innerhalb Deutschlands als auch an zahlreichen Partnerladepunkten europaweit.   

HOCHTIEF ist ein technisch-ausgerichteter, globaler Anbieter von Infrastrukturlösungen mit führenden Positionen in Nordamerika, Australien und Europa und einer starken Präsenz in den schnell wachsenden Märkten für Rechenzentren, Energiewende und nachhaltige Infrastruktur. Mit zirka 57.000 Mitarbeitenden und einem Umsatz von 33,3 Mrd. Euro im Jahr 2024 ist HOCHTIEF das führende Construction-Management- und Green-Building-Unternehmen in den USA (durch Turner), der größte Auftragnehmer auf dem australischen Markt für Infrastrukturdienstleistungen (CIMIC), ein wichtiger Akteur im Bereich der US-Verkehrsinfrastruktur (FlatironDragados) und ein renommiertes Tief- und Hochbauunternehmen in Europa. Ergänzt wird das PPP- und Infrastrukturentwicklungsgeschäft durch die 20-prozentige Beteiligung an dem international führenden Mautstraßenkonzessionär Abertis. Die starke Wettbewerbsposition von HOCHTIEF wird durch das Engineering-Know-how, innovative digitale Systeme und die Supply-Chain- und Logistiklösungen des Konzerns untermauert. Dank seines langjährigen Engagements für Nachhaltigkeit ist HOCHTIEF, wo grüne Projekte fast 50 Prozent des Konzernumsatzes ausmachen, seit 2006 in den Dow Jones Sustainability Indizes gelistet und hat sich verpflichtet, seine ESG-Agenda zu erfüllen, einschließlich eines Netto-Null-Ziels für 2045. Weitere Informationen unter www.hochtief.de

Ansprechpartnerinnen für Medien:

Katharina Block
Tel.: +49 162-2982860
Mail:  presse@ewe-go.de">presse@ewe-go.de
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26123 Oldenburg
Tel. 0441 36152 0
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