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06.09.2000 – 19:07

HOCHTIEF AG

ots Ad hoc-Service: HOCHTIEF AG HOCHTIEF Aktiengesellschaft
Schleppende Nachtragsverhandlungen belasten HOCHTIEF-Ergebnis

Essen (ots Ad hoc-Service) -

Für den Inhalt ist allein der Emittent verantwortlich
Schon anlässlich der Hauptversammlung im Juni dieses Jahres und
bei der Vorlage des Zwischenberichts zum 30. Juni 2000 hatte HOCHTIEF
auf den historischen Tiefpunkt der deutschen Baukonjunktur
hingewiesen und deutlich gemacht, dass der Verlauf der
außergewöhnlich vielen Nachtragsverhandlungen entscheidend für die
Entwicklung des Ergebnisses des Geschäftsjahres sein würde.
Eine Umfrage des Hauptverbandes der Bauindustrie hatte in diesen
Tagen den gewaltigen Zeitverzug bei der Verhandlung und Beauftragung
von Zusatzleistungen im öffentlichen Bereich bestätigt. Allein bei
Aufträgen der öffentlichen Hand beläuft sich das für HOCHTIEF zu
verhandelnde Volumen auf deutlich mehr als 200 Mio. EUR.
Angesichts dieser Belastung und der Tatsache, dass die Gespräche
mit einigen Kunden sehr schleppend verlaufen, erwartet HOCHTIEF für
2000 einen Konzerngewinn, der unter Berücksichtigung einer gegenüber
1999 höheren Steuerbelastung um rund 100 Mio. EUR unter dem
Rekordergebnis des Vorjahres (204 Mio. EUR) liegen wird.
Das bereits zu Beginn dieses Jahres unter dem Namen "HOCHTIEF 2000
+" implementierte Restrukturierungsprogramm im Inland wird forciert;
es wird zu einer weiteren Konzentration auf das Kerngeschäft führen.
Außerordentlich positiv entwickeln sich Leistung, Auftragseingang
und Ergebnis im Ausland. In dieser Entwicklung sieht HOCHTIEF eine
Bestätigung seiner Strategie der beschleunigten
Internationalisierung. Dazu gehört die Aufstockung des Anteils an der
australischen Leighton Holdings; die entsprechenden Verhandlungen
stehen kurz vor einem erfolgreichen Abschluss.

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