Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU)
RPTU ausgewählt für Peer-to-Peer-Strategieberatung 2026: KI in der Hochschulbildung
Die RPTU Kaiserslautern-Landau wurde für die Peer-to-Peer-Strategieberatung 2026: KI in der Hochschulbildung ausgewählt. Das heißt: Gemeinsam mit ausgewählten „Critical Friends“ auf Augenhöhe sollen an der RPTU die Aktivitäten, Strukturen und Maßnahmen im Kontext von Künstlicher Intelligenz (KI) vorangetrieben werden. Das prozessbegleitende Format ist ein Angebot des Hochschulforums Digitalisierung.
Im Rahmen der Peer-to-Peer-Strategieberatung 2026: KI in der Hochschulbildung wird die RPTU mit allen relevanten hochschulinternen Akteuren und unter Begleitung externer Expertinnen und Experten (sogenannter „Peers“) dabei unterstützt, bestehende Aktivitäten, Strukturen und Maßnahmen im Kontext von Künstlicher Intelligenz (KI) zu analysieren, Zielsetzungen zu definieren und darauf aufbauend geeignete Maßnahmen zu entwickeln und nachhaltig zu verankern. Die Peers werden durch das Hochschulforum Digitalisierung (HFD) gemeinsam mit der RPTU ausgewählt – und nehmen die Rolle von „Critical Friends“ auf Augenhöhe ein.
Zu Beginn des Beratungsprozesses erfolgt eine systematische Erhebung des Status quo: Dabei werden bestehende Aktivitäten, Strukturen und Rahmenbedingungen im Umgang mit KI erfasst sowie zentrale Fragestellungen geklärt. In der anschließenden Phase erarbeitet die Universität ein eigenes Strategie- oder Handlungskonzept, einschließlich einer Maßnahmenplanung. Zum Abschluss reflektieren die Beteiligten den gesamten Beratungsprozess und entwickeln einen Plan, wie die Ziele langfristig umgesetzt werden können. Zudem sollen die Erkenntnisse aus den Beratungsprozessen in die breitere Hochschul-Community getragen werden.
Professorin Mandy Schiefner-Rohs, RPTU-Vizepräsidentin für Lehre, erklärt: „Mit dem Peer-to-Peer-Beratungsprozess schaffen wir die Grundlage, bestehende Initiativen und strukturelle Maßnahmen an der RPTU systematisch zu verbinden und strategisch weiterzuentwickeln. Eine klare strategische Rahmung ist dabei entscheidend: Sie gibt Orientierung und ermöglicht zugleich die notwendigen Experimentierräume, vor allem im dynamischen Feld der Künstlichen Intelligenz in der Hochschulbildung. So stärken wir unsere Fähigkeit, fundierte und zugleich zukunftsorientierte Entscheidungen zu treffen. Unser Ziel ist es, die Lehre an der RPTU nachhaltig weiterzuentwickeln und die Universität insgesamt bestmöglich für kommende Herausforderungen aufzustellen.“
RPTU konnte sich erfolgreich im Wettbewerb durchsetzen
Für die Peer-to-Peer-Strategieberatung 2026 gingen insgesamt 40 Interessenbekundungen ein, von denen im Rahmen einer Vorauswahl acht Hochschulen zur Jurysitzung eingeladen wurden. Auf Grundlage der zuvor definierten Kriterien wählte die Jury schließlich vier Hochschulen aus, die 2026 durch die Peer-to-Peer-Strategieberatung des HFDs begleitet werden. Neben der RPTU sind dies die Hochschule für Technik Stuttgart, die Hochschule Rhein-Main und die Universität Hamburg.
Über das Hochschulforum Digitalisierung
Die Peer-to-Peer-Strategieberatung ist ein Angebot des Hochschulforums Digitalisierung. Dieses wurde 2014 gegründet und unterstützt Hochschulen bei der Gestaltung des digitalen Wandels. Es ist eine gemeinsame Initiative des Stifterverbandes, des CHE Centrums für Hochschulentwicklung und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und wird gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.
RPTU
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau
Universitätskommunikation
Christine Pauli
Referentin für Wissenschaftskommunikation
christine.pauli[@]rptu.de
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Über die RPTU Die Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) ist mit rund 16.000 Studierenden und über 1.600 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Technische Universität des Landes. Forschungstätigkeit und Studienangebot umfassen Ingenieurwissenschaften, Natur- und Umweltwissenschaften, Bildungs- und Gesellschaftswissenschaften, Mathematik und Informatik, Psychologie sowie Lehramt für alle Schularten. Mit Forschung und Lehre, die vielfach fächerübergreifend aufgestellt sind, findet die RPTU Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen wie etwa Klimawandel und Energiewende. Zudem schafft sie die wissenschaftlichen Grundlagen, um die Digitalisierung ebenso wie die digitale Transformation voranzutreiben. Als Ort internationaler Spitzenforschung, akademische Talentschmiede sowie Innovations- und Transferpartner steht die RPTU im stetigen Austausch mit Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Forschungscommunity. Wer an der RPTU studiert, lernt, forscht oder arbeitet, ist Teil einer vielfältigen Universitätsgemeinschaft und gestaltet Zukunft.
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