Alle Storys
Folgen
Keine Story von Ratgeber Stiftung mehr verpassen.

Ratgeber Stiftung

Sascha Drache: Stiftungsvermögen richtig aufbauen – warum Struktur dabei entscheidend ist

Sascha Drache: Stiftungsvermögen richtig aufbauen – warum Struktur dabei entscheidend ist
  • Bild-Infos
  • Download

Langenfeld (ots)

Beteiligungen, Immobilien, Depots: Unternehmer und vermögende Familien halten ihre Vermögensstruktur meist für stabil, solange keine außergewöhnlichen Ereignisse eintreten. Doch sobald Nachfolge, Liquiditätsbedarf oder steuerliche Veränderungen ins Spiel kommen, zeigt sich, wie belastbar das Fundament wirklich ist. Eine eigene Stiftung soll dabei die nötige Absicherung bieten, worauf aber kommt es bei ihrer Strukturierung konkret an?

Vermögen soll durch eine eigene Stiftung langfristig erhalten bleiben, planbare Erträge liefern und über Generationen hinweg gestaltbar sein: Wo die Wünsche vieler Unternehmer, vermögender Privatpersonen und Family Offices zwar klar formuliert bleiben, ist ihre Vermögensstruktur oftmals historisch gewachsen, mit privaten Lebensereignissen verknüpft und eng mit unternehmerischen Risiken verflochten. Solange alles funktioniert, bleibt all das unangetastet. Kritisch wird es jedoch, wenn Erträge schwanken, Liquidität benötigt wird oder steuerliche Effekte die Planung verändern. Ohne klar definierten Rahmen entsteht dabei ein Spannungsfeld aus Vermögenserhalt, Ertragsbedarf und laufenden Kosten. „In letzter Konsequenz fehlt damit ein belastbarer Rahmen für jegliche finanzielle Entscheidungen“, sagt Sascha Drache.

„Struktur ist dabei keine Formalie, sondern das Fundament jeder dauerhaft handlungsfähigen Vermögensarchitektur. Die nötige Basis dafür kann am Ende nur eine durchdachte Stiftungsgestaltung liefern“, fügt er hinzu. Als einer der führenden deutschen Experten im Stiftungsrecht begleitet Sascha Drache Unternehmerfamilien regelmäßig bei Stiftungsgründungen und stiftungsbezogenen Vermögensfragen. Sein Schwerpunkt liegt auf rechtssicheren Strukturen, Vermögensschutz sowie der langfristigen Organisation und Verwaltung von Stiftungsvermögen. In seinem Beratungsalltag zeigt sich dabei immer wieder: Entscheidend ist nicht allein die Übertragung von Vermögenswerten, sondern deren systematische Einbettung in eine tragfähige Architektur. Wie sich hierbei ein System etablieren lässt, das Vermögen nicht nur bewahrt, sondern gezielt weiterentwickeln kann, verrät Sascha Drache hier.

Stiftungsvermögen als wirtschaftliche Grundlage: Zentrale Bausteine einer tragfähigen Struktur

Wird Vermögen an die eigene Stiftung übertragen, gehen Bargeld, Wertpapierdepots, Immobilien oder Unternehmensanteile in das Eigentum der eigenständigen juristischen Person über. Damit erfolgt eine klare Trennung vom Privatvermögen des Stifters. Ziel dabei ist nicht kurzfristige Verfügbarkeit, sondern Substanzerhalt und planbare Ertragskraft. „Wer Vermögen in eine Stiftung einbringt, entscheidet sich bewusst für Langfristigkeit, nicht für spontane Zugriffsmöglichkeiten“, erläutert Sascha Drache. Diese Perspektive muss demnach auch den Blick auf Liquidität, Renditeerwartung und Risikosteuerung prägen. So wird die Stiftung zu einem eigenständigen Vermögenssystem mit klar definiertem Zweck und langfristigem Horizont.

Damit hierbei eine belastbare Vermögensarchitektur entsteht, muss zunächst festgelegt werden, welche Vermögensarten überhaupt eingebracht werden und wie sie zusammenspielen. Bargeld schafft Flexibilität, Wertpapiere ermöglichen Diversifikation, Immobilien liefern stabile Erträge, Unternehmensanteile bieten Entwicklungspotenzial. Ebenso entscheidend sind klare Regeln zur Mittelverwendung: Ausschüttungen an Begünstigte, Deckung laufender Kosten, Rücklagenbildung oder Reinvestition müssen verbindlich definiert sein. Hinzu kommt die organisatorische Steuerung durch den Stiftungsvorstand und gegebenenfalls weitere Gremien. „Kontrolle bedeutet in der Stiftung nicht Zugriff, sondern klare Entscheidungswege und Verantwortlichkeiten“, so Sascha Drache. Erst durch diese Leitplanken entsteht ein Rahmen, der strategische Entscheidungen nachvollziehbar und konsistent macht.

Wirtschaftliche Tragfähigkeit realistisch dimensionieren: Ertragslogik, Steuern und typische Strukturfehler

Neben der rechtlichen Struktur ist auch die wirtschaftliche Mindesttragfähigkeit entscheidend. Als Orientierung gilt dabei in aller Regel ein Startvermögen von mindestens 150.000 Euro, um Gründung, Verwaltung und grundlegende Handlungsfähigkeit abzusichern. Laufende Erträge sollten zudem mindestens 1.200 Euro pro Jahr betragen, um operative Kosten decken zu können. Auch die private Situation des Stifters darf dabei nicht vernachlässigt werden: Ein Nettojahreseinkommen von rund 50.000 Euro verhindert, dass die Stiftung selbst zur Belastung wird. „Eine Stiftung darf niemals aus emotionaler Motivation heraus finanziell unterdimensioniert werden“, betont Sascha Drache hierzu. Wer etwa zwei Begünstigten monatlich 1.400 Euro zukommen lassen möchte, benötigt jährlich 16.800 Euro Ausschüttungsvolumen – zuzüglich Kosten, Steuern und Rücklagen.

Die Erträge müssen demnach nicht nur Ausschüttungen ermöglichen, sondern ebenso Steuern, Bewirtschaftung und Substanzerhalt berücksichtigen. So kann etwa bei stiftungsgebundener Vermögensverwaltung, abhängig von Ausgestaltung und Ertragsart, eine Körperschaftsteuer von 15 Prozent relevant werden. Entscheidend ist außerdem, wie die nötigen Erträge konkret zustande kommen: Wird beispielsweise eine Immobilie als Ertragsbasis genutzt, kann für 40.000 Euro Jahresnettokaltmiete bei einer erwarteten Rendite von fünf Prozent ein Marktwert von rund 800.000 Euro erforderlich sein. „Zu hohe Ausschüttungsziele oder fehlende Liquiditätsregeln führen schnell zu Substanzverzehr und Handlungsdruck“, warnt Sascha Drache. Eine saubere Struktur verhindert hingegen teure Fehler, Ertragsschwankungen sowie organisatorischen Stillstand und schafft die Grundlage für dauerhaft wirksames Stiftungsmanagement.

Sie wollen eine Stiftung gründen und darüber Vermögen aufbauen? Dann lassen Sie sich von Sascha Drache persönlich beraten und vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch!

Pressekontakt:

Ratgeber Stiftung
E-Mail: info@ratgeber-stiftung.de
Web: https://www.stiftung.de

Ruben Schäfer
redaktion@dcfverlag.de

Original-Content von: Ratgeber Stiftung, übermittelt durch news aktuell