KI, SEO & Sichtbarkeit: Warum klassische Methoden ausgedient haben – Jana Micus über neue Spielregeln
Hannover (ots)
Lange Zeit galten Google, Karriereseiten und Jobportale als verlässliche Konstanten im Marketing und Recruiting. Sichtbarkeit ließ sich planen, Nachfrage kalkulieren, Prozesse standardisieren. Doch dieses Spielfeld verändert sich spürbar. Entscheidungen entstehen heute früher und folgen neuen Mustern, die klassische Suchlogiken zunehmend verdrängen. Was dieser Wandel für Unternehmen bedeutet, ordnet Jana Micus ein, Expertin für digitale Sichtbarkeit und Geschäftsführerin der Adstronauts GmbH.
Planbarkeit war lange das große Versprechen von Marketing und Recruiting. Wer bei Google sichtbar war, Keywords beherrschte und auf saubere Optimierung setzte, konnte Reichweite, Anfragen und Bewerbungen verlässlich steuern. Kunden recherchierten gezielt, Bewerber suchten aktiv über etablierte Portale. Dieses System vermittelte Kontrolle und Stabilität, doch jetzt verliert es immer schneller und spürbarer an Wirkung. Während Unternehmen ihre Strategien weiter auf Rankings, Portale und Suchanfragen ausrichteten, veränderte sich das Verhalten der Zielgruppen grundlegend. Viele Unternehmen erkennen diesen Wandel erst spät, häufig dann, wenn Marktanteile schwinden und bewährte Maßnahmen nicht mehr greifen. „Es ist fatal, wie lange an klassischen SEO-Konzepten festgehalten wird, obwohl sich das digitale Spielfeld längst verschoben hat“, warnt Jana Micus, Expertin für KI-gestützte Marketingstrategien.
Aus ihrer Sicht liegt der Kern des Problems weniger im Budget als im Zeitpunkt der Wahrnehmung. Viele Unternehmen investieren weiterhin in Sichtbarkeit, erreichen ihre Zielgruppen jedoch erst dann, wenn Entscheidungen nahezu getroffen sind. Sichtbarkeit entsteht heute nicht mehr am Ende, sondern deutlich früher im Entscheidungsprozess. Wer diesen Moment verpasst, bleibt zwar auffindbar, aber kaum relevant oder muss sich mit anderen Anbietern vergleichen lassen. Genau mit dieser Fragestellung beschäftigt sich Jana Micus. Mit der Adstronauts GmbH begleitet sie etablierte Unternehmen bei der strategischen Neuausrichtung ihrer Sichtbarkeit in Marketing und Recruiting. Aus dieser Praxis heraus plädiert sie für ein grundlegendes Umdenken. „Viele Unternehmen optimieren weiter an bestehenden Strukturen, obwohl sich der Entscheidungsprozess ihrer Zielgruppen längst verschoben hat“, erklärt Micus. Wie Unternehmen diesen Perspektivwechsel vollziehen können, zeigt ihr Ansatz des Consumer Based Marketing.
Die klassische SEO-Logik: Warum sie an ihre Grenzen stößt
Über viele Jahre folgte digitale Sichtbarkeit einer klaren Logik. Unternehmen optimierten Websites, setzten auf Keywords und Backlinks und wurden mit Reichweite und organischem Traffic belohnt. Suchmaschinen und Marktplätze fungierten als zentraler Gatekeeper für Sichtbarkeit.
Diese Logik trägt zunehmend weniger. KI-gestützte Suchsysteme beantworten Fragen immer häufiger direkt, ohne dass Nutzer einzelne Websites aufrufen. Die klassische Suchanfrage verliert damit ihre Funktion als verlässlicher Einstiegspunkt. „Wer weiterhin ausschließlich auf Suchmaschinenoptimierung setzt, übersieht, dass sich die Mechanik von Sichtbarkeit grundlegend verändert hat“, erklärt Jana Micus.
Was späte Sichtbarkeit für Marken bedeutet
Die Folgen des veränderten Sichtbarkeitsprinzips zeigen sich nicht abrupt, sondern schleichend. Unternehmen verlieren nicht von heute auf morgen ihre Position, sie verblassen langsam. Werden Marken erst wahrgenommen, wenn Kauf- oder Bewerbungsentscheidungen bereits weit fortgeschritten sind, geraten sie in eine ungünstige Ausgangslage. In diesem Moment wirken Angebote austauschbar, Differenzierung reduziert sich auf Preis und Verfügbarkeit. Für Marketing und Vertrieb bedeutet das sinkende Wirkung trotz steigender Anstrengung, schwächere Kontaktqualität und Gespräche, in denen kaum Raum für Neugier oder Bindung bleibt. „Wenn Marken erst im letzten Schritt der Entscheidungsfindung sichtbar werden, bleibt wenig Spielraum für Vertrauen“, warnt Jana Micus.
Im Recruiting zeigt sich dieselbe Dynamik. Bewerbungen entstehen häufiger aus Notwendigkeit statt aus Überzeugung, Motivation und Passung lassen sich schwer einschätzen. Besonders junge Zielgruppen bleiben außen vor, weil sie Arbeitgeber dort entdecken, wo diese oft nicht präsent sind. Der Verlust an Relevanz beginnt leise, wird aber schnell spürbar, wenn Sichtbarkeit nur noch über Portale und „gefunden werden“ hergestellt wird.
Moderne Sichtbarkeit – wie sie heute gedacht werden muss
Sichtbarkeit entsteht heute weniger durch einzelne Maßnahmen als durch Präsenz im richtigen Moment. Für viele Unternehmen liegt dieser Moment nicht auf der Website oder in der Suchmaschine, sondern im Alltag ihrer Zielgruppen. Social Media ist dabei kein zusätzlicher Kanal, sondern der Raum, in dem erste Wahrnehmung, Einordnung und Vertrauen entstehen. Menschen entdecken Marken, lange bevor sie Produkte vergleichen oder Stellenanzeigen lesen.
Entscheidend ist dabei nicht maximale Reichweite, sondern Resonanz. Sichtbar wird, wer relevant ist, Einblicke teilt und Haltung zeigt. Authentische Inhalte aus dem echten Unternehmensalltag schaffen Nähe und Wiedererkennung, weit über klassische Werbebotschaften hinaus. Marketing und Recruiting folgen dabei derselben Logik: Aufmerksamkeit und Bindung entstehen über Emotionen. Wer diese Zusammenhänge versteht, legt die Grundlage für Sichtbarkeit, die nicht nur gesehen, sondern erinnert wird.
Consumer Based Marketing: Vom Prinzip zur Systematik
Aus der veränderten Logik von Sichtbarkeit ergibt sich die Frage nach Struktur. Genau hier setzt der Ansatz von Jana Micus an. Consumer Based Marketing überträgt das tatsächliche Entscheidungsverhalten von Zielgruppen in eine klare Systematik. Marketing, Recruiting, Content und Performance werden nicht mehr getrennt betrachtet, sondern entlang eines gemeinsamen Verständnisses von Wahrnehmung, Beziehung und Vertrauen verzahnt. Sichtbarkeit entsteht so nicht punktuell, sondern entlang realer Kontaktpunkte.
Eine zentrale Rolle spielt dabei der gezielte Einsatz von KI. Nicht als Ersatz für Strategie oder Haltung, sondern als Werkzeug, um Muster schneller zu erkennen, Inhalte präziser auszuspielen und Entscheidungen datenbasiert zu steuern. Unternehmen lösen sich dadurch von der Abhängigkeit einzelner Kanäle oder Portale und gewinnen Kontrolle über ihre eigene Reichweite zurück. Die Wirkung zeigt sich spürbar: Kontakte entstehen früher, Gespräche beginnen auf einer anderen Ebene, Recruiting wird leichter und Vertrieb effizienter. Sichtbarkeit wird damit nicht nur größer, sondern wirksamer und nachhaltiger. Im Ergebnis wird die Planbarkeit wiederhergestellt, die stückweise verloren gegangen ist.
Sie wollen verstehen, wie Sichtbarkeit heute wirklich entsteht und wie Ihr Unternehmen relevant bleibt, bevor Kunden oder Bewerber aktiv suchen? Dann sprechen Sie mit Jana Micus von Adstronauts über Ihre aktuelle Sichtbarkeitsstrategie und erfahren Sie, wie sich Marketing und Recruiting neu denken lassen.
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