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UmweltBank stark im 20. Geschäftsjahr

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Nürnberg, 20. April 2017 - Die UmweltBank hat das Jahr 2016 mit einem hervorragenden Ergebnis abgeschlossen und damit der Niedrigzinsphase und den ständig steigenden regulatorischen Herausforderungen für Banken getrotzt. Nach dem testierten und vom Aufsichtsrat festgestellten Jahresabschluss steigt die Bilanzsumme um 16,3 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Das Ergebnis nach Steuern und vor Rücklagenbildung beläuft sich auf 32,2 Millionen Euro oder 5,81 Euro je Aktie. Der Jahresüberschuss liegt mit 16,2 Millionen Euro um 3,6 Prozent über dem Vorjahreswert.

Die Hauptversammlung wird am 29. Juni 2017 über eine Dividende von 1,50 Euro je Aktie abstimmen. Dies wäre die achte Erhöhung in Folge. Zusätzlich soll es anlässlich des 20-jährigen Bestehens der UmweltBank einen Jubiläumsbonus in Höhe von 0,20 Euro je Aktie geben. Insgesamt würde die Ausschüttung damit 1,70 Euro je Aktie betragen. Bei Kursen um 60 Euro errechnen sich so eine Dividendenrendite von rund 3 Prozent und ein im Vergleich günstiges Kurs-Gewinn-Verhältnis von etwa 10. Erstmals wird den Aktionären zudem die Wahl zwischen einer Bardividende und der teilweisen Wiederanlage der Dividende in Aktien der UmweltBank angeboten werden. Die grüne Bank beabsichtigt, auch zukünftig an der bisherigen, nachhaltigen Dividendenpolitik im Sinne von Aktionären und Umwelt festzuhalten.

"Wir freuen uns, wiederum ausgezeichnete Kennzahlen präsentieren zu können", berichtet Stefan Weber, Vorstandssprecher der Bank. So liegt die Aufwand-Ertrag-Relation, ein Maß für die Geschäftseffizienz einer Bank, bei sehr guten 26,9 Prozent. Zum Vergleich: Der Durchschnittswert deutscher Finanzinstitute betrug gemäß den 2016 von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zahlen* rund 70 Prozent. Die nach den bankaufsichtlichen Vorgaben ermittelte Eigenkapitalquote steigt von 11,0 auf 12,0 Prozent an. "Die UmweltBank ist damit gut mit Eigenmitteln ausgestattet", erläutert Weber weiter.

Dank schlanker Strukturen und effizienter Prozesse sieht sich die Nürnberger Direktbank auch für die Zukunft stark aufgestellt. "Als klassisches Einlageninstitut haben wir in den letzten Jahren in hohem Maße von den fallenden Zinsen profitiert. Natürlich wird die aktuelle Geldpolitik der Europäischen Zentralbank auch an uns nicht spurlos vorübergehen", kommentiert Vorstandsmitglied Goran Basic den Ausblick. "Eigentlich müssten mittlerweile alle Sparer für ihre kurz- und mittelfristigen Geldanlagen Zinsen an ihre Bank oder Sparkasse zahlen. Wir werden auch zukünftig bewusst auf die Weitergabe von Negativzinsen oder die Einführung von Beiträgen verzichten." Im Jahr 2017 werden deshalb die Zinsmarge und damit auch der Zinsüberschuss der UmweltBank merklich niedriger ausfallen, obwohl Kredite für Wind- und Sonnenkraftanlagen sowie für ökologische und soziale Bauvorhaben nach wir vor sehr gefragt sind.

Der komplett überarbeitete integrierte Nachhaltigkeits- und Geschäftsbericht steht ab dem 10. Mai 2017 zur Verfügung. Dieser gibt - neben dem vollständigen Jahresabschluss - auch detailliert Auskunft über die umfangreichen Umweltleistungen der Bank und ihre nachhaltige Personalpolitik.

*Quelle:

Deutsche Bundesbank: The performance of German credit institutions in 2015, https://www.bundesbank.de/Redaktion/EN/Downloads/Publications/Monthly_Report_Articles/2016/2016_09_performance.pdf?__blob=publicationFile

Über die UmweltBank AG

Die UmweltBank verbindet bereits seit 20 Jahren erfolgreiches und professionelles Bankmanagement mit ökologischer und sozialer Verantwortung. Dem Umweltschutz hat sich Deutschlands grüne Bank nicht nur mit ihrem Namen, sondern auch in ihrer Satzung verpflichtet. Über 22.000 innovative Umweltprojekte wurden bisher mit zinsgünstigen Förderdarlehen finanziert, von Vorhaben aus dem Bereich Erneuerbare Energien bis hin zu ökologischen Baugruppenprojekten. Bei keiner anderen Bank können Anleger ihr Geld so konsequent umweltfreundlich arbeiten lassen wie bei der UmweltBank.

Pressekontakt:

UmweltBank AG, Jürgen Koppmann, Abt. Kommunikation,

Laufertorgraben 6, 90489 Nürnberg, Tel.: 0911 5308-265, Fax: 0911 5308-269,

E-Mail: kommunikation@umweltbank.de, Internet: www.umweltbank.de

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