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Studie zeigt großes Potenzial
Umstieg auf Vaping könnte Deutschland bis zu 75 Milliarden Euro im Gesundheitswesen sparen

Berlin (ots)

  • Bis zu 75 Milliarden Euro Einsparungen im Gesundheitswesen zwischen 2026 und 2040 möglich
  • Selbst moderater Umstieg könnte tabakbedingte Erkrankungen um 8-10 Prozent reduzieren und bis zu 3 Milliarden Euro pro Jahr einsparen
  • Studie zeigt: Das Verbrennen von Tabak - nicht Nikotin - ist Haupttreiber rauchbedingter Schäden
  • Studienergebnisse unterstützen eine risikoproportionale Regulierung bei gleichzeitig starkem Jugendschutz

Der Umstieg von Raucherinnen und Rauchern von herkömmlichen Zigaretten auf risikoärmere Alternativen wie Vapes könnte die Krankheitslast sowie die Gesundheitskosten in Deutschland deutlich senken - mit potenziellen Einsparungen von bis zu 75 Milliarden Euro.

Die Studie zu den potenziellen gesundheitlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen von Ansätzen der Tobacco Harm Reduction (THR; Schadensminimierung beim Tabakkonsum) wurde von HG Innovation Limited in Auftrag gegeben und unabhängig vom Institut für Wachstumschancen und Innovation (IWCI) in Zusammenarbeit mit der IU Internationale Hochschule (IU) durchgeführt.

Auf Grundlage einer gesundheitsökonomischen Mikrosimulation könnten im Zeitraum von 2026 bis 2040 unter konservativen Annahmen rund 15 Milliarden Euro an direkten medizinischen Behandlungs- und Pflegekosten eingespart werden, rund 48 Milliarden Euro in einem realistischen Szenario und bis zu 75 Milliarden Euro in einem optimistischen Szenario. Die Einsparungen umfassen ausschließlich direkte Gesundheitskosten wie Krankenhausaufenthalte, Behandlungen und Pflegeleistungen.

Selbst moderater Umstieg mit messbarem Erfolg

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bereits relativ kleine Verhaltensänderungen - etwa der Umstieg vom Rauchen auf das Vapen - zu messbaren Reduktionen sowohl der Krankheitslast als auch der Kosten führen können. "Selbst unter konservativen Annahmen zur Nutzung von Vapes sinken sowohl die Zahl der rauchbedingten Erkrankungen als auch die damit verbundenen Gesundheitsausgaben. Konkret zeigt das Modell: Wenn über einen Zeitraum von drei Jahren jährlich 10 Prozent der Raucher auf Vaping oder andere Instrumente umsteigen, könnten 8 bis 10 Prozent weniger tabakbedingte Krankheitsfälle auftreten und die direkten Gesundheitskosten um bis zu 3 Milliarden Euro pro Jahr sinken", betont Prof. Dr. Florian Hummel, Rektor für Präsenzstudiengänge und stellvertretender Rektor an der IU Internationale Hochschule.

Das Verbrennen von Tabak - nicht Nikotin - verursacht den Großteil der Schäden

Die Studie hebt hervor, dass die Hauptquelle der gesundheitlichen Schäden durch Rauchen das Verbrennen von Tabak und nicht das Nikotin ist. Die Autoren betonen, dass Nikotin zwar nicht harmlos ist, der überwiegende Teil der gesundheitlichen Schäden jedoch durch die Tabakverbrennung und die dabei freigesetzten toxischen Stoffe verursacht wird. "Produkte ohne Verbrennung können die Belastung durch Schadstoffe für Raucher, die weiterhin Nikotin konsumieren möchten, erheblich reduzieren. Laut Studie zeigen internationale Biomarker-Daten, dass sich bei einem Umstieg auf E-Zigaretten zentrale Schadstoffe um 60 bis 95 Prozent reduzieren", erklärt Dr. h.c. (IIC, KH) Dominic Multerer, Studienleiter und Geschäftsführer Institut für Wachstumschancen und Innovation (IWCI).

Diese wissenschaftliche Unterscheidung, dass Produkte ohne Verbrennung die Exposition gegenüber Schadstoffen deutlich reduzieren können, wird von unabhängigen Experten breit unterstützt und gewinnt zunehmend an Bedeutung für evidenzbasierte politische Entscheidungen. In diesem Zusammenhang erklärt Prof. Dr. Bernhard-Michael Mayer, Pharmakologe und ehemaliger Leiter des Instituts für Pharmakologie und Toxikologie an der Universität Graz: "Die zentrale Botschaft lautet: Vapen statt Rauchen. Die größten Gesundheitsrisiken entstehen durch Verbrennungsprodukte - viele dieser Risiken entfallen beim Vapen. Nikotin ist nicht harmlos, aber insgesamt ist Vapen deutlich weniger schädlich als Rauchen."

Schadensminderung ergänzt Rauchstopp

Die Studie unterstreicht, dass das primäre Ziel der Prävention weiterhin vollständige Rauchabstinenz bleibt. Schadensminimierung ersetzt den Rauchstopp nicht, sondern bietet einen ergänzenden Ansatz für erwachsene Raucherinnen und Raucher, die sonst weiter rauchen würden. Trotz jahrzehntelanger Maßnahmen zur Tabakkontrolle rauchen weiterhin Millionen Erwachsene in Deutschland, was den Bedarf an pragmatischen Ansätzen zur Risikoreduktion verdeutlicht. Tobacco Harm Reduction richtet sich gezielt an diese Gruppe und bietet einen Weg zur Schadensreduzierung, wenn ein sofortiger Rauchstopp nicht erreichbar ist.

Regulierung sollte risikoproportional sein

Die Studie fordert eine risikoproportionale Regulierung, die zwischen herkömmlichen Zigaretten und nicht brennbaren Produkten unterscheidet, und warnt davor, dass übermäßig restriktive Maßnahmen zu unbeabsichtigten Verhaltensverschiebungen führen könnten. Sie plädiert für eine risikobasierte Tabak- und Nikotinpolitik mit einer klaren Differenzierung zwischen Produktkategorien sowie verbindlichen Qualitätsstandards, Transparenz bei Inhaltsstoffen und kontrollierten Marktmechanismen.

Gleichzeitig betont die Studie, dass sich wirksamer Jugendschutz und Tobacco Harm Reduction nicht gegenseitig ausschließen. Internationale Beispiele wie Großbritannien, Schweden und Japan zeigen, dass streng regulierte Märkte mit klaren Schutzmaßnahmen mit sinkenden Raucherquoten einhergehen können.

Dieser ausgewogene Ansatz - Schadensminderung für erwachsene Raucher bei gleichzeitig strengem Schutz Minderjähriger - wird auch von unabhängigen Experten unterstützt. Prof. Dr. Bernd Werse, Professor für Soziale Arbeit mit Schwerpunkt sozialwissenschaftliche Suchtforschung an der Frankfurt University of Applied Sciences und Leiter des Instituts für Suchtforschung (ISFF), erklärt: "Vapes sind deutlich weniger schädlich als konventionelle Tabakprodukte - insbesondere für erwachsene Raucher, die nicht aufhören können oder wollen. Gleichzeitig muss der Jugendschutz konsequent berücksichtigt werden."

Wir bieten Ihnen die vollständige Studie unter diesem Link zum Download an.

Über die Studie

Die Studie "Schadensminimierung beim Tabakkonsum in Deutschland" wurde unabhängig vom Institut für Wachstumschancen und Innovation (IWCI) in Zusammenarbeit mit der IU Internationale Hochschule (IU) durchgeführt. Sie basiert auf einer Mikrosimulation mit 200.000 synthetischen Lebensverläufen, die verschiedene Szenarien des Umstiegs vom Rauchen auf das Vapen für den Zeitraum 2026 bis 2040 modelliert.

Über die Autoren

Dr. h.c. (IIC, KH) Dominic Multerer

Gründer und Geschäftsführer des Institut für Wachstumschancen und Innovation (IWCI). Er hat mehr als 200 erfolgreich umgesetzte Strategie- und Kommunikationsprojekte in verschiedenen Branchen geleitet. Sein Fokus liegt auf der Entwicklung evidenzbasierter Empfehlungen mit strategischer Relevanz für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In dieser Studie war er verantwortlich für die Gesamtprojektleitung und Koordination, die Zusammenarbeit mit Studienpartnern, die Durchführung strukturierter Experteninterviews und für die systematische Evidenzanalyse sowie die methodische Konsistenz des Forschungsdesigns.

Prof. Dr. Florian Hummel

Rektor für Präsenzstudiengänge und stellvertretender Rektor an der IU Internationale Hochschule mit Verantwortung für mehr als 30 Standorte und über 500 Professuren in Deutschland. Zuvor war er CEO der CBS International Business School. In dieser Studie verantwortete er die wissenschaftliche Qualitätssicherung und brachte seine Expertise in interdisziplinärer Forschung ein.

Dr. rer. nat. Bernhard Schropp

Datenwissenschaftler und Experte für prädiktive Analytik, Machine Learning und makroökonomische Szenariosimulationen. Er promovierte in Theoretischer Biophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. In dieser Studie leitete er die Konzeption, Implementierung und Auswertung des Mikrosimulationsmodells sowie die Sensitivitätsanalysen.

Über HG Innovation Limited / Heaven Gifts

HG Innovation Limited, auch bekannt als Heaven Gifts, wurde 2007 gegründet und zählt zu den Pionieren innovativer Vape-Technologien als Alternative zum Rauchen. Zwischen 2018 und 2021 wandelte sich das Unternehmen von einer Handelsplattform zum Markeninhaber führender globaler E-Zigarettenmarken wie ELFBAR und LOST MARY. Heute sind die Produkte von Heaven Gifts in rund 100 Märkten weltweit erhältlich und unterstützen über 50 Millionen erwachsene Nutzer auf ihrem Weg zu schadstoffärmeren Alternativen.

Pressekontakt:

MikaMondo für ELFBAR
E-Mail: elfbar@mikamondo.de

Original-Content von: ELFBAR, übermittelt durch news aktuell

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