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28.03.2019 – 11:10

Technische Universität München

Die Technische Universität München auf der Hannover Messe 2019

TECHNISCHE UNIVERSITÄT MÜNCHEN

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Dieser Text im Web: https://www.tum.de/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/detail/article/35308/

PRESSEMITTEILUNG

Herausragende Forschung auf der führenden Industriemesse

Hannover Messe 2019: TUM zeigt Projekte zu Robotern, smarter Produktion und Elektrofahrzeugen

Auch 2019 präsentieren mehrere Teams der Technischen Universität München (TUM) ihre Projekte auf der Hannover Messe, einer der wichtigsten Industriemessen der Welt. Beispielsweise stellt die Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM) am Stand von Microsoft Roboter vor, die Sinneseindrücke verknüpfen, um Aufgaben zu lösen. Ebenfalls vertreten sind unter anderem ein studentisches E-Fahrzeug-Projekt und zahlreiche Start-ups.

Roboter können nicht nur selbständig Aufgaben ausführen, sie können auch zu Erweiterungen unseres Körpers werden. Sogenannte taktile Avatare sind in der Lage, Handgriffe an weit entfernten Orten auszuführen. Diese Technologie ist nicht nur für die Arbeitswelt interessant. In Zukunft könnten beispielsweise gelähmte Menschen im Alltag taktile Avatare nutzen, die direkt über das Gehirn gesteuert werden und genau wie gesunde Gliedmaßen Rückmeldung geben.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der MSRM, dem interdisziplinären Forschungszentrum der TUM zu Robotik und Künstlicher Intelligenz, forschen unterstützt durch Microsoft an solchen taktilen Avataren. Auf der Hannover Messe demonstrieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Microsoft-Stand eine wichtige Grundlage dieser Technologie: Um durch Menschen flexibel und sicher gesteuert werden zu können, müssen die Roboter selbst in der Lage sein, ihre Umwelt mit menschenähnlichen Sinnen wahrzunehmen. Das Team der MSRM zeigt an dem Messestand, wie Roboter Sehen und Tastsinn verknüpfen, um Aufgaben zu lösen. Während sie durch den Tastsinn in der Lage sind, feinfühlig einen Schlüssel in ein Schloss einzustecken, brauchen sie visuelle Informationen, wenn das Schloss sich an einer unerwarteten Position befindet.

Halle 7, Stand C40, Microsoft

eCARus

Bei eCARus haben allein Studierende der TUM das Steuer in der Hand: Mehr als 50 Studierende arbeiten an der Entwicklung und Konstruktion von zwei Elektrofahrzeugen. Dabei lernen sie neben den technischen Aspekten die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Am Stand von Bayern Innovativ stellen die Studierenden das Elektrofahrzeug eCARus 2.0 vor.

Halle 2, Stand A52, Bayern Gemeinschaftsstand - Bayern Innovativ

Smarte Produktion und neue Fertigungsverfahren

Das Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb) der TUM stellt seine aktuellen Forschungsprojekte im Bereich "Smart Production" vor. Durch die Vernetzung von Anlagen und Produkten können Produktionsprozesse transparent gemacht und optimiert werden. Die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, an einem vernetzten Montagearbeitsplatz mithilfe von intelligenten Assistenzsystemen Bauteile zu montieren. Gezeigt werden außerdem innovative Fertigungsverfahren wie die lichtbogenbasierte additive Fertigung, die zur Herstellung von Luftfahrt-Strukturkomponenten genutzt wird.

Halle 2 Stand A52, Bayern Gemeinschaftsstand - Bayern Innovativ

Antriebsstrang für Elektrofahrzeuge

Im Verbundprojekt Speed4E forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Lehrstuhls für Maschinenelemente an einem besonders effizienten Antriebsstrang für Elektrofahrzeuge. Dazu soll die Drehzahl der E-Maschine auf bis zu 50.000 U/min gesteigert werden. Ein weiteres Ziel ist es, die Elektronik, die E-Motoren und das Getriebe so kompakt wie möglich zu verbauen. Der Antriebsstrang soll später in zwei Fahrzeuge integriert und getestet werden. Am Stand kann 3D-gedrucktes Modell des Antriebsstrangs besichtigt werden.

Halle 2, Stand C28, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

TUM-Ausgründungen auf der Hannover Messe:

- Blickfeld 3D-LiDAR Produkte für autonome Fahrzeuge und IoT-Anwendungen   
  Halle 13, Stand D17  
- blik Echtzeit-Tracking-Plattform für die Logistik   Halle 2, Stand A52, 
  Bayern Gemeinschaftsstand - Bayern Innovativ  
- enbreeze Kleinwindenergieanlagen für den Eigenverbrauch   Halle 27, Stand 
  L52/1  
- KINEXON Systeme zur Lokalisierung und Bewegungserfassung von Objekten und 
  Personen   Halle 7, Stand F40  
- NavVis Indoor-Kartierung und Positionierung   Halle 6, Stand K30  
- ProGlove Intelligente Handschuhe für Fertigung und Logistik   Halle 6, Stand 
  B30  
- RoVi Neue Möglichkeiten für Serviceroboter durch Kameras und 
  Bildanalyse-Software   Halle 17, Stand C50, Bayern Gemeinschaftsstand - Bayern
  Innovativ  
- Software Factory Entwicklung maßgeschneiderter Softwarelösungen und Produkte 
  Halle 6, Stand K46  
- Soley Software zur automatischen Analyse und Visualisierung von Produktdaten 
  und Produktmodellen   Halle 17, Stand C50  
- VISCOPIC Experte für 3D- und Augmented Reality Lösungen   Halle 6, Stand L22 

Mehr Informationen:

Munich School of Robotics and Machine Intelligence (MSRM): http://www.msrm.tum.de/

http://www.msrm.tum.de/

eCARus:

https://www.ecarus.ei.tum.de/

Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb): https://www.iwb.mw.tum.de/

https://www.iwb.mw.tum.de/

Verbundprojekt Speed4E: http://www.speed4e.de/Joomla/index.php/de/

http://www.speed4e.de/Joomla/index.php/de/

Die Technische Universität München (TUM) ist mit rund 550 Professorinnen und
Professoren, 42.000 Studierenden sowie 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
eine der forschungsstärksten Technischen Universitäten Europas. Ihre
Schwerpunkte sind die Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften,
Lebenswissenschaften und Medizin, verknüpft mit den Wirtschafts- und
Sozialwissenschaften. Die TUM handelt als unternehmerische Universität, die
Talente fördert und Mehrwert für die Gesellschaft schafft. Dabei profitiert sie
von starken Partnern in Wissenschaft und Wirtschaft. Weltweit ist sie mit dem
Campus TUM Asia in Singapur sowie Verbindungsbüros in Brüssel, Kairo, Mumbai,
Peking, San Francisco und São Paulo vertreten. An der TUM haben Nobelpreisträger
und Erfinder wie Rudolf Diesel, Carl von Linde und Rudolf Mößbauer geforscht.
2006 und 2012 wurde sie als Exzellenzuniversität ausgezeichnet. In
internationalen Rankings gehört sie regelmäßig zu den besten Universitäten
Deutschlands.
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