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Hendrik Kuhlmann

Energiepreise steigen auch für Ferienwohnungen - Airbnb-Profi verrät, wie Kurzzeitvermieter sich jetzt aufstellen müssen

Energiepreise steigen auch für Ferienwohnungen - Airbnb-Profi verrät, wie Kurzzeitvermieter sich jetzt aufstellen müssen
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Augsburg (ots)

Ferienwohnungen sind für viele Vermieter eine attraktive Alternative zur klassischen Langzeitvermietung. Die explodierenden Energiepreise schmälern diesen entscheidenden Vorteil jedoch und stellen Kurzzeitvermieter damit vor große Probleme.

"Die Anbieter müssen nun schnell reagieren und sowohl die Nutzung ihrer Objekte als auch ihr Angebot an die Gegebenheiten anpassen - sonst droht ein Fiasko", sagt Hendrik Kuhlmann. Mit einer einfachen Preiserhöhung sei es aber oft nicht getan, schließlich kann eine Teuerung die Apartments noch unattraktiver machen. Kuhlmann vermietet selbst über 50 Immobilien in der Kurzzeitvermietung und kennt die Branche genau. Er verrät in diesem Artikel, wie Kurzzeitvermieter auf die steigenden Energiepreise reagieren sollten.

1. Stromfresser austauschen

Für die Gäste der Ferienwohnung ist es unmöglich, während ihrer Anwesenheit keine Energie zu verbrauchen. Wer sich als Vermieter vor hohen Kosten schützen möchte, muss deshalb selbst aktiv werden. Alte Geräte, wie zum Beispiel Kühlschränke und Fernseher, erweisen sich oft als große Stromfresser. Ein Austausch kann sich in Anbetracht der derzeit hohen Energiepreise zeitnah amortisieren.

2. Die Heizung entlüften

Eine Heizung zu entlüften dauert wenige Minuten und kann ebenfalls Heizkosten einsparen. Hendrik Kuhlmann, der Experte für Kurzzeitvermietungen, empfiehlt deshalb spätestens im Herbst die Entlüftung aller Heizkörper.

3. Die Klimaanlage begrenzen

Wer seine Energiekosten regulieren, seinen Gästen jedoch weiterhin den Komfort bieten und eine Klimaanlage zur Verfügung stellen möchte, kann diese bewusst begrenzen. So lässt sich verhindern, dass Gäste im Sommer zu stark kühlen und im Winter zu stark heizen.

4. Smarte Thermostate einbauen

Auch in der Kurzzeitvermietung haben smarte Thermostate einen großen Mehrwert. Auf diese Weise wird ein gezieltes Heizen der Ferienwohnung möglich. Auch bei etwaigen Leerständen kann die Temperatur entsprechend reguliert werden. Viele smarte Thermostate erkennen auch offene Fenster und vermeiden so, dass die Heizleistung ins Leere läuft.

5. Das Personal schulen

Eine weitere effektive Maßnahme, um Energiekosten zu sparen, ist, das eigene Personal zu schulen. Haben die Gäste das Apartment verlassen, gilt es, die Ferienwohnung wieder auf Vordermann zu bringen. Hier ist es hilfreich, wenn beispielsweise das Reinigungspersonal instruiert wird, die Heizung wieder auf die Solltemperatur einzustellen, offen gelassene Fenster zu schließen, die Einstellungen im Kühlschrank zu überprüfen oder die Klimaanlage zu checken. So wird sichergestellt, dass sich auch alle Geräte vor der Ankunft der nächsten Gäste im Soll-Zustand befinden.

6. Versorgungsverträge prüfen

In Zeiten exorbitanter Preise lohnt sich auch der Blick auf alle wichtigen Versorgungsverträge. Besonders beim Vertrag mit dem Gasversorger ist zu prüfen, ob dieser alle Bestimmungen einhält. Selbst die Grundversorgung kann derzeit unter Umständen eine günstigere Alternative zu neu abgeschlossenen Verträgen sein.

7. Die Gäste sensibilisieren

Wie Hendrik Kuhlmann darlegt, kommt es darüber hinaus auf die richtige Kommunikation mit den Gästen an. Wer beim Check-In offen kommuniziert, dass die Energiekosten aktuell gewisse Einsparungen notwendig machen, wird in vielen Fällen auf Unterstützung treffen. Der richtige Ton, der höflich und nicht fordernd sein sollte, ist dabei natürlich von großer Bedeutung.

8. Anweisungen für den Check-Out geben

Beim Check-Out ist zu verhindern, dass in der Wohnung im Zeitraum zwischen dem Auszug der Gäste und der Reinigung weiter Energie verbraucht wird. Ein paar geschickt platzierte Anweisungen stellen sicher, dass die Heizung neutral eingestellt ist, das Licht nicht mehr brennt und alle Geräte ausgeschaltet sind. Auch darin steckt ein wichtiger Beitrag zu einer akzeptablen Energiebilanz in schwierigen Zeiten.

Über Hendrik Kuhlmann:

Hendrik Kuhlmann ist Gründer und Geschäftsführer der Unternehmen BRIGHT sowie BNB Pro Hosting. Er hilft Interessierten, sich im Bereich der Kurzzeitvermietung von Ferienwohnungen und Serviced Apartments ein erfolgreiches Business aufzubauen. Weitere Informationen unter: bnbprohosting.com

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